Mexikos Staatschefin Sheinbaum kontert US-Präsidenten – und fordert statt Militärpräsenz Grenzkontrolle wegen illegalen Waffentransfers
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat sich entschieden gegen jedwede Anwesenheit von US-Truppen auf mexikanischem Boden ausgesprochen. Wie sie am Sonnabend bei der Einweihung einer nach Benito Juárez benannten Universität in Texcoco bestätigte, hatte ihr Amtskollege Donald Trump ihr in einem Telefonat kürzlich nahegelegt, US-Militärs zur Unterstützung im Antidrogenkampf ins Land zu lassen. Als Präsidentin Mexikos habe sie das Ansinnen natürlich mit klaren Worten zurückgewiesen, erklärte Sheinbaum. »Unser Territorium ist unantastbar, und unsere Souveränität ist nicht verhandelbar«, bekräftigte sie vor den Studenten. Ihr Land sei bereit zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die Drogenbanden, aber ausschließlich auf Augenhöhe, ohne den Anschein einer Intervention und ohne ausländische Stiefel auf mexikanischem Boden.
Sehr mutig die Frau Präsidentin. Aber sie fordert nichts Unmögliches.
Das wird man in Washington natürlich anders sehen.
Denn während Washington auf mexikanischem Boden Ordnung schaffen will, floriert auf der US-Seite der Grenze ein freier Waffenmarkt, der das Feuer immer wieder neu entfacht. Ein Geschäft, das Tausende Tote in der Region fordert. Die US-Behörde für Alkohol, Tabak, Feuerwaffen und Sprengstoffe (ATF) räumte ein, dass etwa 200.000 Waffen pro Jahr über die Grenze geschmuggelt werden. Profiteure sind neben den Herstellern etwa 9.000 Händler in den vier angrenzenden US-Bundesstaaten Arizona, Kalifornien, Neu-Mexiko und Texas.
Dann bleibt nur abzuwarten, ob und wann Trump denn US-Staat New Mexico zu vergrößern gedenkt.
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Mexikos Staatschefin Sheinbaum kontert US-Präsidenten – und fordert statt Militärpräsenz Grenzkontrolle wegen illegalen Waffentransfers
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat sich entschieden gegen jedwede Anwesenheit von US-Truppen auf mexikanischem Boden ausgesprochen. Wie sie am Sonnabend bei der Einweihung einer nach Benito Juárez benannten Universität in Texcoco bestätigte, hatte ihr Amtskollege Donald Trump ihr in einem Telefonat kürzlich nahegelegt, US-Militärs zur Unterstützung im Antidrogenkampf ins Land zu lassen. Als Präsidentin Mexikos habe sie das Ansinnen natürlich mit klaren Worten zurückgewiesen, erklärte Sheinbaum. »Unser Territorium ist unantastbar, und unsere Souveränität ist nicht verhandelbar«, bekräftigte sie vor den Studenten. Ihr Land sei bereit zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die Drogenbanden, aber ausschließlich auf Augenhöhe, ohne den Anschein einer Intervention und ohne ausländische Stiefel auf mexikanischem Boden.
Sehr mutig die Frau Präsidentin. Aber sie fordert nichts Unmögliches.
Das wird man in Washington natürlich anders sehen.
Denn während Washington auf mexikanischem Boden Ordnung schaffen will, floriert auf der US-Seite der Grenze ein freier Waffenmarkt, der das Feuer immer wieder neu entfacht. Ein Geschäft, das Tausende Tote in der Region fordert. Die US-Behörde für Alkohol, Tabak, Feuerwaffen und Sprengstoffe (ATF) räumte ein, dass etwa 200.000 Waffen pro Jahr über die Grenze geschmuggelt werden. Profiteure sind neben den Herstellern etwa 9.000 Händler in den vier angrenzenden US-Bundesstaaten Arizona, Kalifornien, Neu-Mexiko und Texas.
Dann bleibt nur abzuwarten, ob und wann Trump denn US-Staat New Mexico zu vergrößern gedenkt.
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