»Berlin Security Conference«: Stelldichein von Militär, Politik und Kapital in der Hauptstadt
»Eine »Sicherheitskonferenz« mit »objektiver Haltung« und ganz ohne Einflussnahme irgendeiner Regierung. Das versprechen die Organisatoren der jährlichen »Berlin Security Conference«, die am Dienstag und Mittwoch im Hotel Vienna House am Bahnhof Landsberger Allee stattfindet. Schon ein kurzer Blick auf die »Partner« dieser Veranstaltung weckt allerdings Zweifel an der postulierten »Objektivität«: Die Flugzeugmonopolisten Airbus und Boeing, die französischen Rüstungskonzerne Dassault und Thales, die Hoflieferanten der US-Luftwaffe Lockheed Martin und Northrop Grumman, die israelischen Waffenschmieden Elbit Systems und IAI, BAE System aus Großbritannien, dazu Mercedes-Benz, Siemens, Diehl und Hensoldt aus der BRD – das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der Liste von Kooperationspartnern dieser Konferenz.
Die Eröffnungsrede hielt Marie-Agnes Strack-Zimmermann in ihrer Funktion als Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses. Zuvor ließ man die FDP-Politikerin im ARD-»Morgenmagazin« zu Wort kommen. Dort mahnte sie eine bessere »Vernetzung« der europäischen NATO-Armeen an, denn »kein Land in Europa kann sich selbst verteidigen«. Die Zusammenarbeit der EU-Staaten untereinander und mit den NATO-Ländern Norwegen und Großbritannien, die nicht der EU angehören, sei »die ganz große Herausforderung, wenn wir uns wirklich wehren wollen«, behauptete sie. Zudem seien die USA kein »verlässlicher Partner mehr«, was als »Weckruf« zu verstehen sei........«
Eine Sicherheitskonferenz reicht offensichtlich nicht aus, machen wir noch eine. Das erhöht unsere Sicherheit.
Wenn selbst Strack-Zimmermann sagt, dass die USA kein verlässlicher Partner mehr sind, dann ist der Friede in Gefahr.
Das muss er aber auch. Denn Trump hat ja gesagt, dass Russland ein Fall für die Europäer sei. Die USA verkaufen nur die Waffen dafür.
Das kenne ich irgendwoher.
Alles spricht vom Krieg. Soll der unser ganzes Denken beherrschen?
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»Berlin Security Conference«: Stelldichein von Militär, Politik und Kapital in der Hauptstadt
»Eine »Sicherheitskonferenz« mit »objektiver Haltung« und ganz ohne Einflussnahme irgendeiner Regierung. Das versprechen die Organisatoren der jährlichen »Berlin Security Conference«, die am Dienstag und Mittwoch im Hotel Vienna House am Bahnhof Landsberger Allee stattfindet. Schon ein kurzer Blick auf die »Partner« dieser Veranstaltung weckt allerdings Zweifel an der postulierten »Objektivität«: Die Flugzeugmonopolisten Airbus und Boeing, die französischen Rüstungskonzerne Dassault und Thales, die Hoflieferanten der US-Luftwaffe Lockheed Martin und Northrop Grumman, die israelischen Waffenschmieden Elbit Systems und IAI, BAE System aus Großbritannien, dazu Mercedes-Benz, Siemens, Diehl und Hensoldt aus der BRD – das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der Liste von Kooperationspartnern dieser Konferenz.
Die Eröffnungsrede hielt Marie-Agnes Strack-Zimmermann in ihrer Funktion als Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses. Zuvor ließ man die FDP-Politikerin im ARD-»Morgenmagazin« zu Wort kommen. Dort mahnte sie eine bessere »Vernetzung« der europäischen NATO-Armeen an, denn »kein Land in Europa kann sich selbst verteidigen«. Die Zusammenarbeit der EU-Staaten untereinander und mit den NATO-Ländern Norwegen und Großbritannien, die nicht der EU angehören, sei »die ganz große Herausforderung, wenn wir uns wirklich wehren wollen«, behauptete sie. Zudem seien die USA kein »verlässlicher Partner mehr«, was als »Weckruf« zu verstehen sei........«
Eine Sicherheitskonferenz reicht offensichtlich nicht aus, machen wir noch eine. Das erhöht unsere Sicherheit.
Wenn selbst Strack-Zimmermann sagt, dass die USA kein verlässlicher Partner mehr sind, dann ist der Friede in Gefahr.
Das muss er aber auch. Denn Trump hat ja gesagt, dass Russland ein Fall für die Europäer sei. Die USA verkaufen nur die Waffen dafür.
Das kenne ich irgendwoher.
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