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Koalition für Wehrpflicht

Von Harvey11 Dienstag 26.08.2025, 10:36

CDU-Funktionäre und Ex-Amtsträger aus SPD drängen auf Zwang zum Dienst an der Waffe. Pistorius soll Kabinett am Mittwoch neue Pläne vorlegen

»Bald kommen die Russen. Deshalb braucht Deutschland dringend wieder die Wehrpflicht. So lautet die Kernthese der Befürworter eines verpflichtenden Dienstes in der Bundeswehr in der Union und in Teilen der SPD. Am Montag meldeten sie sich auf breiter Front zu Wort, um die Bundesregierung unter Druck zu setzen. Die trifft sich am Mittwoch zur ersten Kabinettssitzung nach der Sommerpause ausnahmsweise im Verteidigungsministerium. Dort sollen die Pläne für den »neuen Wehrdienst« beschlossen werden, mit denen Hausherr Boris Pistorius (SPD) pro Jahr mehrere zehntausend Rekruten für die Truppe gewinnen will – allerdings erst mal auf freiwilliger Basis.

Das alarmiert die Fans der Wehrpflicht. Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Henning Otte (CDU), dessen Aufgabe offiziell die Wahrung der Grundrechte der Soldaten ist, ging Pistorius am Montag hart an. Mit seinem Gesetzentwurf bleibe der Minister bei Ankündigungen, anstatt »die dringend erforderlichen Strukturreformen anzustoßen und die materielle sowie vor allem personelle Stärkung der Truppe prioritär voranzutreiben«, schrieb Otte in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Für den Kommentar hatte er sich mit dem Potsdamer Militärhistoriker Sönke Neitzel zusammengetan, der im Frühjahr bekundete, Russland könne die NATO schon nächstes Jahr angreifen........«

Jetzt ist es also bereits im nächsten Jahr so weit Dann kommt der Russe.
Natürlich muss jetzt auch die die SPD, die politisch überleben will, die Kriegstrommeln schlagen.
Denn die vielen schönen Waffen und Kanonen müssen ja von irgendjemand bedient werfen.
Wie sagte bereits Herman Göring während seiner Haft: "Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land."

Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Henning Otte (CDU) und der Potsdamer Militärhistoriker Sönke Neitzel schrieben in einem Beitrag der FAZ: "In der Tat sei die Stärkung der Bundeswehr eine „Herkulesaufgabe, bei der es viele Widerstände in Parteien, Gewerkschaften, aber auch innerhalb der Streitkräfte zu überwinden gilt. Die Pflicht zur Tapferkeit gilt aber nicht nur für unsere Soldaten. Auch verantwortliche Politiker müssen auf ihre Weise tapfer sein.“
Darüber musste ich aber schon schmunzeln. Da war er wieder, der altbekannte tapfere Kämpfer an der Heimatfront. Wie sagte der früher immer in seiner schmucken kackbraunen Uniform: „Selbstverständlich würde ich viel lieber an der Front meinem Mann stehen. Aber ich tue meine Pflicht dort, wo der Führer mich hinstellt.“
Natürlich gab es für diese Helden auch schöne Orden.
Auch verantwortliche Politiker müssen auf ihre Weise tapfer sein.
Merken Otte und Neitzel nicht, wie lächerlich sie sich da machen? Die verlangen, dass Politiker ihre Tapferkeit darin beweisen sollen, dass sie junge Menschen den Tod schicken? Erbärmlich.


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