Gesundheitsfunktionär Hecken hält 700 Krankenhäuser für verzichtbar und plädiert für wohnortferne Versorgung in Einzelfällen. Kritiker nennen das lebensgefährlich
»So jemand gilt als Mann vom Fach. »Etwa 1.000 Krankenhäuser sollten genug sein«, findet der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) von Kassen, Ärzten und Kliniken, Josef Hecken. »Heute haben wir 1.700 in Deutschland«, weniger als zwei Drittel davon seien »ausreichend für eine gute Versorgung«, sagte er der Wirtschaftswoche vom vergangenen Freitag. Hecken steht dem obersten Gremium der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vor und er befürchtet, die von der Ampel initiierte »große Krankenhausreform« könnte im Verhandlungspoker zwischen Bund und Ländern verwässert werden, sprich nicht zum gewünschten Kahlschlag führen. Nur ein Höchstmaß an Qualität und Spezialisierung garantiere die bestmögliche Behandlung, meint er. Deshalb weg mit allem, was für ihn Mittelmaß darstellt.
Die Aktionsgruppe »Schluss mit Kliniksterben in Bayern« hielt am Montag dagegen. 600 bis 700 Schließungen machten eine flächendeckende Versorgung »mit Allgemeinkrankenhäusern und lebensrettender Basisnotfallversorgung binnen 30 Fahrzeitminuten unmöglich«, heißt es in einer Stellungnahme. Die geplanten sektorenübergreifenden Einrichtungen ohne durchgehende ärztliche Anwesenheit, ohne Schockraum und ohne Intensivmedizin seien kein adäquater Ersatz, wenn es darum gehe, Leben zu retten. Hecken hingegen setzt auf Mut zur Lücke. Die »Basiskrankenhäuser in der Fläche« sollten nach G-BA-Maßstäben so verteilt sein, dass die »allermeisten Menschen« sie binnen einer halben Stunde erreichten, bemerkte er. Auf Hunderttausende Patienten trifft das schon heute nicht zu, demnächst werden es noch viel mehr sein. Das Bündnis appelliert an die Länder, die Pläne im Bundesrat zu stoppen. »Nach spätestens drei Jahren können Sie (…) die Schließung bedarfsnotwendiger Krankenhäuser nicht mehr verhindern.«......«
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1000 Kliniken genügen also, und die sollen sich doch vorbereiten, sich primär um Kriegsverletzte zu kümmern. Denn 2030 kommen doch die Russen, nachdem die vorher das Baltikum überrannt haben.
Dann darf aber keiner Probleme mit dem Blinddarm bekommen. Um solche Kleinigkeiten kann sich dann keiner mehr kümmern. Außer man trägt Uniform.
Weniger Kliniken wären auch viel billiger. Und nur darauf kommt es doch an.
Nur was ist, wenn die AfD regiert? Die will ja die Ausländer rauswerfen.
Aber was steht heute auf der Titelseite der Gießener Allgemeine:
»Immer mehr Ärzte aus dem Ausland
In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte. Laut Statistischem Bundesamt hatten 64 000 oder 13 Prozent aller Mediziner 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit. Zehn Jahre zuvor waren es erst 30 000 beziehungsweise 7 Prozent gewesen. 121 000 aus dem Ausland zugewanderte Ärztinnen und Ärzte arbeiteten in der Human- und Zahnmedizin, knapp ein Viertel der gesamten Ärzteschaft. DPA«
Dann könnten auch diese 1000 erlaubten Klinken noch zu viel sein.
Gesundheitsfunktionär Hecken hält 700 Krankenhäuser für verzichtbar und plädiert für wohnortferne Versorgung in Einzelfällen. Kritiker nennen das lebensgefährlich
»So jemand gilt als Mann vom Fach. »Etwa 1.000 Krankenhäuser sollten genug sein«, findet der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) von Kassen, Ärzten und Kliniken, Josef Hecken. »Heute haben wir 1.700 in Deutschland«, weniger als zwei Drittel davon seien »ausreichend für eine gute Versorgung«, sagte er der Wirtschaftswoche vom vergangenen Freitag. Hecken steht dem obersten Gremium der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vor und er befürchtet, die von der Ampel initiierte »große Krankenhausreform« könnte im Verhandlungspoker zwischen Bund und Ländern verwässert werden, sprich nicht zum gewünschten Kahlschlag führen. Nur ein Höchstmaß an Qualität und Spezialisierung garantiere die bestmögliche Behandlung, meint er. Deshalb weg mit allem, was für ihn Mittelmaß darstellt.
Die Aktionsgruppe »Schluss mit Kliniksterben in Bayern« hielt am Montag dagegen. 600 bis 700 Schließungen machten eine flächendeckende Versorgung »mit Allgemeinkrankenhäusern und lebensrettender Basisnotfallversorgung binnen 30 Fahrzeitminuten unmöglich«, heißt es in einer Stellungnahme. Die geplanten sektorenübergreifenden Einrichtungen ohne durchgehende ärztliche Anwesenheit, ohne Schockraum und ohne Intensivmedizin seien kein adäquater Ersatz, wenn es darum gehe, Leben zu retten. Hecken hingegen setzt auf Mut zur Lücke. Die »Basiskrankenhäuser in der Fläche« sollten nach G-BA-Maßstäben so verteilt sein, dass die »allermeisten Menschen« sie binnen einer halben Stunde erreichten, bemerkte er. Auf Hunderttausende Patienten trifft das schon heute nicht zu, demnächst werden es noch viel mehr sein. Das Bündnis appelliert an die Länder, die Pläne im Bundesrat zu stoppen. »Nach spätestens drei Jahren können Sie (…) die Schließung bedarfsnotwendiger Krankenhäuser nicht mehr verhindern.«......«
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1000 Kliniken genügen also, und die sollen sich doch vorbereiten, sich primär um Kriegsverletzte zu kümmern. Denn 2030 kommen doch die Russen, nachdem die vorher das Baltikum überrannt haben.
Dann darf aber keiner Probleme mit dem Blinddarm bekommen. Um solche Kleinigkeiten kann sich dann keiner mehr kümmern. Außer man trägt Uniform.
Weniger Kliniken wären auch viel billiger. Und nur darauf kommt es doch an.
Nur was ist, wenn die AfD regiert? Die will ja die Ausländer rauswerfen.
Aber was steht heute auf der Titelseite der Gießener Allgemeine:
»Immer mehr Ärzte aus dem Ausland
In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte. Laut Statistischem Bundesamt hatten 64 000 oder 13 Prozent aller Mediziner 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit. Zehn Jahre zuvor waren es erst 30 000 beziehungsweise 7 Prozent gewesen. 121 000 aus dem Ausland zugewanderte Ärztinnen und Ärzte arbeiteten in der Human- und Zahnmedizin, knapp ein Viertel der gesamten Ärzteschaft. DPA«
Dann könnten auch diese 1000 erlaubten Klinken noch zu viel sein.