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Klima - findet der Weltuntergang statt?

Von Feierabend.de Mitglied zenoo Donnerstag 19.02.2026, 17:56

Der Physiker Gerd Ganteför referiert unter anderem auf youtube über eine Veröffentlichung aus „nature communications“, welche nachweist, dass sich die CO2 Aufnahme der Ozeane nicht erschöpft, wie in den Klimamodellen angenommen. Es wurde nämlich nicht berücksichtigt, dass es auf den Ozeanen Wellen gibt mit Luftbläschenbildung und entsprechender Durchmischung. Die Ozeane werden nicht aufhören weiterhin CO2 aufzunehmen.
In anderen Beiträgen geht es um die Behauptung, in den vergangenen Jahrtausenden hätte es Klimaveränderungen wie jetzt nicht gegeben.
In keinem Reisebericht aus der Römerzeit werden Gletscher erwähnt, es gab nämlich fast keine. Dort wo heute der Unteraargletscher liegt, war einst grüne Fläche mit einem breiten verwilderten Fluss. Der Schweizer
Professor Christian Schlüchter wies dies nach durch 2000 Jahre alte Torfstücke und Holz, das unter dem Gletscher war .
Die vom Rhonegletscher freigegebene Felskannte war in den letzten zehntausend Jahren 5800 Jahre lang eisfrei, nachgewiesen durch Isotopenmessungen an der Oberfläche des Gesteins.
Der österreichische Prof. Gernot Patzelt untersuchte Eiskerne und Seeablagerungen in Hochtälern mit dem Ergebnis, dass Warmphasen in den letzten 12 000 Jahren nicht außergewöhnlich waren.
Neben dem römischen Temperaturoptimum ist auch ein mittelalterliches Temperaturoptimum mit weitgehendem Abtauen der Gletscher nachweisbar. Klimaänderung geht also auch ohne CO2 - Anstieg.
Das CO2 soll nach den Klimamodellen eventuell Jahrhunderte in der Erdatmosphäre bleiben.
Anhand des C16 aus den Atombobenversuchen um 1960 ist nachweisbar, dass das CO2 von damals nahezu vollständig verschwunden ist.
Der CO2 Anstieg geht nicht allein auf die Industrie zurück: Die Weltbevölkerung ist von 2,5 Mrd 1950 auf 8 Mrd angewachsen,ebenso der Lebensstandard. An den weltweiten CO2 Emissionen ist Europa mit 6 % beteiligt und kann auch durch rigide Maßnahmen nur einen symbolischen Beitrag leisten.
Die ärmsten Länder können kaum keinen Beitrag zur CO2 Senkung leisten, die Schwellenländer sind eher an der Erhöhung des Lebensstandards interessiert, die USA sind ausgestiegen, Russland gar nicht eingestiegen, China will sich nich deindustriealisieren.

Fazit:
Ganteför ist kein „Klimaleugner“. In den Naturwissenschaften gibt es nichts zu glauben und zu leugnen sondern nur zu beweisen, Ergebnisse und angewandte Methoden sind kritisch zu diskutieren.
CO2 ist ein Treibhausgas, die Temperaturen werden steigen mit negativen Folgen, zu einem Umkippprozess mit weltuntergangsähnlichen Folgen, wie in Medien und von Politikern behauptet,wird es nicht kommen.
CO2 ist einzusparen soweit die Folgen vertretbar sind. Die Emissionen der EU mit rigiden Verboten auf Null zu bringen bis hin zur Deindustriealisierung hat keinen Vorbildcharakter und hilft nicht dem Klima.

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