Kritik an geplantem Stopp von Familiennachzug für Bürgerkriegsflüchtlinge
Die Kirchen protestieren vehement gegen die von der Bundesregierung geplante Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär geschützten Flüchtlingen. „Eltern und Kinder gehören zusammen. Geschwister gehören zusammen. Familien gehören zusammen“, sagte der Flüchtlingsbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Christian Stäblein.
Stäblein und der katholische Bischof Stefan Heße befürchten nach eigenen Worten negative Folgen für die Integration, sollte der Familiennachzug nicht mehr möglich sein.
„Der Zusammenhang und Zusammenhalt der Familie ist entscheidend für ein gutes Ankommen“, sagte Stäblein. Wer mit seinen Nächsten in Sicherheit leben dürfe, „findet schneller Halt, lernt leichter unsere Sprache, kann sich besser integrieren und wird eher Teil unserer Gesellschaft“.
Das Bundeskabinett sollte am Mittwoch einen Gesetzentwurf von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) beraten, der den Familiennachzug für subsidiär Geschützte für zwei Jahre aussetzen soll. Wird er beschlossen, braucht er noch eine Mehrheit in Bundestag und -rat. Die Aussetzung des Familiennachzugs ist für die Bundesregierung eine Maßnahme zur Reduzierung der Fluchtmigration. Ebenfalls am Mittwoch sollte es im Kabinett um einen Gesetzentwurf zur Abschaffung von beschleunigten Einbürgerungen gehen.
Subsidiären Schutz erhalten Geflüchtete, wenn sie keine individuelle Verfolgung nachweisen können, ihnen aber dennoch Gefahr für Leib und Leben im Heimatland droht, etwa wegen Krieg – seit einigen Jahren durften pro Monat tausend enge Angehörige von dieser Gruppe nach Deutschland kommen. Sie machten laut Mediendienst Integration 2024 rund acht Prozent der zu ihren Familien in Deutschland Nachziehenden aus.
EPD/AFP/FR
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Oh weh, die Kirchen kritisieren wieder die Politik. Dabei hat ihnen doch die Theologin und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner deutlich zu verstehen gegeben, dass sie in politischen Dingen ihre Klappen zu halten haben.
Natürlich so schön formuliert, dass sie danach jammern konnte, dass sie das so nicht gesagt habe. Okay, sooo nicht.
„Eltern und Kinder gehören zusammen. Geschwister gehören zusammen. Familien gehören zusammen“, sagte der Flüchtlingsbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Christian Stäblein.
Das mag ja sein. Aber unsere Christen und Soziale in Berlin wissen das viel besser. Da hilft nur Härte, Strenge und Geldentzug. Hier herrscht Ordnung und die AfD freut sich, dass ihre Wünsche prompt erfüllt werden. Es muss mit allen Mitteln verhindert werden, dass die sich hier beginnen wohl und sicher zu fühlen. Das könnte Ärger mit unseren Arbeitslosen und anderen Bedürftigen geben. Die halten wir doch so schön still.
Und jetzt wachen so langsam die Kirchen auf und erinnern sich an ihren großen Boss im Himmel, an Kamele im Nadelöhr oder sowas und wen der damals aus dem Tempel gefeuert hat. Was ist denn plötzlich in die gefahren? Da werden wir wohl auch andere Saiten aufziehen müssen. Die haben ihre Klappen zu halten.
Kritik an geplantem Stopp von Familiennachzug für Bürgerkriegsflüchtlinge
Die Kirchen protestieren vehement gegen die von der Bundesregierung geplante Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär geschützten Flüchtlingen. „Eltern und Kinder gehören zusammen. Geschwister gehören zusammen. Familien gehören zusammen“, sagte der Flüchtlingsbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Christian Stäblein.
Stäblein und der katholische Bischof Stefan Heße befürchten nach eigenen Worten negative Folgen für die Integration, sollte der Familiennachzug nicht mehr möglich sein.
„Der Zusammenhang und Zusammenhalt der Familie ist entscheidend für ein gutes Ankommen“, sagte Stäblein. Wer mit seinen Nächsten in Sicherheit leben dürfe, „findet schneller Halt, lernt leichter unsere Sprache, kann sich besser integrieren und wird eher Teil unserer Gesellschaft“.
Das Bundeskabinett sollte am Mittwoch einen Gesetzentwurf von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) beraten, der den Familiennachzug für subsidiär Geschützte für zwei Jahre aussetzen soll. Wird er beschlossen, braucht er noch eine Mehrheit in Bundestag und -rat. Die Aussetzung des Familiennachzugs ist für die Bundesregierung eine Maßnahme zur Reduzierung der Fluchtmigration. Ebenfalls am Mittwoch sollte es im Kabinett um einen Gesetzentwurf zur Abschaffung von beschleunigten Einbürgerungen gehen.
Subsidiären Schutz erhalten Geflüchtete, wenn sie keine individuelle Verfolgung nachweisen können, ihnen aber dennoch Gefahr für Leib und Leben im Heimatland droht, etwa wegen Krieg – seit einigen Jahren durften pro Monat tausend enge Angehörige von dieser Gruppe nach Deutschland kommen. Sie machten laut Mediendienst Integration 2024 rund acht Prozent der zu ihren Familien in Deutschland Nachziehenden aus.
EPD/AFP/FR
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Oh weh, die Kirchen kritisieren wieder die Politik. Dabei hat ihnen doch die Theologin und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner deutlich zu verstehen gegeben, dass sie in politischen Dingen ihre Klappen zu halten haben.
Natürlich so schön formuliert, dass sie danach jammern konnte, dass sie das so nicht gesagt habe. Okay, sooo nicht.
„Eltern und Kinder gehören zusammen. Geschwister gehören zusammen. Familien gehören zusammen“, sagte der Flüchtlingsbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Christian Stäblein.
Das mag ja sein. Aber unsere Christen und Soziale in Berlin wissen das viel besser. Da hilft nur Härte, Strenge und Geldentzug. Hier herrscht Ordnung und die AfD freut sich, dass ihre Wünsche prompt erfüllt werden. Es muss mit allen Mitteln verhindert werden, dass die sich hier beginnen wohl und sicher zu fühlen. Das könnte Ärger mit unseren Arbeitslosen und anderen Bedürftigen geben. Die halten wir doch so schön still.
Und jetzt wachen so langsam die Kirchen auf und erinnern sich an ihren großen Boss im Himmel, an Kamele im Nadelöhr oder sowas und wen der damals aus dem Tempel gefeuert hat. Was ist denn plötzlich in die gefahren? Da werden wir wohl auch andere Saiten aufziehen müssen. Die haben ihre Klappen zu halten.