Hat der US-Präsident die »russische Position« übernommen? Zweistündiges Telefongespräch mit Putin am Montag
Die Ukraine hat sich enttäuscht über die Ergebnisse des Telefongesprächs zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Kollegen Wladimir Putin geäußert. Präsidentenberater Michail Podoljak sagte am Dienstag, das Gespräch habe an der Sachlage nichts geändert. Die US-Seite glaube offenbar immer noch, dass Russland zum Frieden bereit sei, und habe die »einzig realistische« Forderung der Ukraine und ihrer europäischen Unterstützer nach einer sofortigen Waffenruhe ignoriert. Die russische Forderung, zunächst die Grundursachen des Konflikts zu beseitigen und sich dann auf Friedensverhandlungen zu einigen, nannte Podoljak »aufdringliches Gehabe«.
Trump hatte nach dem etwas über zweistündigen Gespräch vom Montag davon geschrieben, dass es »sehr produktiv« und »ausgezeichnet im Ton« gewesen sei. Russland und die Ukraine würden sich »unverzüglich« zusammensetzen und einen Friedensschluss vorbereiten. Offenbar hat Trump nicht nur keine Einwände gegen die russische Forderung erhoben, zunächst bilateral mit der Ukraine über ein »Memorandum« zur Beseitigung der Kriegsursachen zu verhandeln. Aus der weiteren Formulierung Trumps, der laut der Formulierung in seinem eigenen sozialen Netzwerk Truth Social Russland nach einem Friedensschluss »unbegrenzte Handelsmöglichkeiten« mit den USA in Aussicht gestellt hat, geht nicht hervor, dass Trump sich der Forderung der EU-Spitze nach umfassenden und wesentlich schärferen neuen Sanktionen gegen Russland angeschlossen hätte.
Da fiel es, die Bezeichnung »unbegrenzte Handelsmöglichkeiten«.
Nur darum geht es Trump, ums Geschäft. Die Ukrainer sind ihm egal.
Jetzt fallen Selenskyj auch noch die USA in den Rücken.
Das Fortbestehen strategischer Differenzen zwischen Trump und der »Kriegspartei« in Europa und der Ukraine kann auch anhand der ständig wiederholten Mahnungen europäischer Spitzenpolitiker festgestellt werden, wonach die »Einheit mit den USA« bewahrt und Washington »im Boot gehalten« werden müsse.
Jo, und die Europäer wissen nicht mehr weiter. Sie haben sich weit aus dem Fenster gelehnt, sehr viel versprochen.
Und Putin? Der sieht wie über ihn gesprochen wird, wie mit ihm umgesprungen wird, und er weiß, dass Despoten sehr oft gute Freunde des Westens gewesen waren und auch noch sind.
Aber nur dann, wenn sie nach westlichen Melodien tanzten und tanzen. Und Putin will das nicht. Das Volk steht auch nicht gegen ihn auf. Was soll der Westen jetzt noch tun um ihm weg zu bekommen?
Das 17. Sanktionspaket wurde zur Post gebracht und laut der EU-Chefdiplomatin Kallas packt man schon das 18. Das 25. wird dann sicher ganz groß gefeiert werden. Währenddessen rücken immer mehr Firmen in den Fokus, die an der Umgehung der Sanktionen beteiligt sind. Also deutlich zeigen, was sie davon halten.
Währenddessen macht unser ewiger Freund und stärkster Verbündeter und Führer der freien Welt Trump sein Ding.
Aber immer noch glauben die willigen Koalitionäre, sie könnten Putin Bedingungen stellen. Das sind eben wahre Staatsmänner.
Ihr übles Spiel fällt ihnen schwer auf die Füße und sie wissen nicht mehr weiter.
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Hat der US-Präsident die »russische Position« übernommen? Zweistündiges Telefongespräch mit Putin am Montag
Die Ukraine hat sich enttäuscht über die Ergebnisse des Telefongesprächs zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Kollegen Wladimir Putin geäußert. Präsidentenberater Michail Podoljak sagte am Dienstag, das Gespräch habe an der Sachlage nichts geändert. Die US-Seite glaube offenbar immer noch, dass Russland zum Frieden bereit sei, und habe die »einzig realistische« Forderung der Ukraine und ihrer europäischen Unterstützer nach einer sofortigen Waffenruhe ignoriert. Die russische Forderung, zunächst die Grundursachen des Konflikts zu beseitigen und sich dann auf Friedensverhandlungen zu einigen, nannte Podoljak »aufdringliches Gehabe«.
Trump hatte nach dem etwas über zweistündigen Gespräch vom Montag davon geschrieben, dass es »sehr produktiv« und »ausgezeichnet im Ton« gewesen sei. Russland und die Ukraine würden sich »unverzüglich« zusammensetzen und einen Friedensschluss vorbereiten. Offenbar hat Trump nicht nur keine Einwände gegen die russische Forderung erhoben, zunächst bilateral mit der Ukraine über ein »Memorandum« zur Beseitigung der Kriegsursachen zu verhandeln. Aus der weiteren Formulierung Trumps, der laut der Formulierung in seinem eigenen sozialen Netzwerk Truth Social Russland nach einem Friedensschluss »unbegrenzte Handelsmöglichkeiten« mit den USA in Aussicht gestellt hat, geht nicht hervor, dass Trump sich der Forderung der EU-Spitze nach umfassenden und wesentlich schärferen neuen Sanktionen gegen Russland angeschlossen hätte.
Da fiel es, die Bezeichnung »unbegrenzte Handelsmöglichkeiten«.
Nur darum geht es Trump, ums Geschäft. Die Ukrainer sind ihm egal.
Jetzt fallen Selenskyj auch noch die USA in den Rücken.
Das Fortbestehen strategischer Differenzen zwischen Trump und der »Kriegspartei« in Europa und der Ukraine kann auch anhand der ständig wiederholten Mahnungen europäischer Spitzenpolitiker festgestellt werden, wonach die »Einheit mit den USA« bewahrt und Washington »im Boot gehalten« werden müsse.
Jo, und die Europäer wissen nicht mehr weiter. Sie haben sich weit aus dem Fenster gelehnt, sehr viel versprochen.
Und Putin? Der sieht wie über ihn gesprochen wird, wie mit ihm umgesprungen wird, und er weiß, dass Despoten sehr oft gute Freunde des Westens gewesen waren und auch noch sind.
Aber nur dann, wenn sie nach westlichen Melodien tanzten und tanzen. Und Putin will das nicht. Das Volk steht auch nicht gegen ihn auf. Was soll der Westen jetzt noch tun um ihm weg zu bekommen?
Das 17. Sanktionspaket wurde zur Post gebracht und laut der EU-Chefdiplomatin Kallas packt man schon das 18. Das 25. wird dann sicher ganz groß gefeiert werden. Währenddessen rücken immer mehr Firmen in den Fokus, die an der Umgehung der Sanktionen beteiligt sind. Also deutlich zeigen, was sie davon halten.
Währenddessen macht unser ewiger Freund und stärkster Verbündeter und Führer der freien Welt Trump sein Ding.
Aber immer noch glauben die willigen Koalitionäre, sie könnten Putin Bedingungen stellen. Das sind eben wahre Staatsmänner.
Ihr übles Spiel fällt ihnen schwer auf die Füße und sie wissen nicht mehr weiter.
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