Von Harvey11
Donnerstag 05.09.2024, 09:25 – geändert Donnerstag 05.09.2024, 10:13
Wenn man von den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen etwas lernen kann, dann, dass die SPD-Chefin Saskia Esken von Fernsehkameras und Mikrofonen fernzuhalten ist. Ihre Teilnahme an Talkshows hat die Sozialdemokraten jedesmal zwei bis drei Prozent an Wählerzustimmung gekostet. Schon jetzt ist es Esken gelungen, ihre Partei im Osten auf sieben bis sechs Prozent zu drücken. Bei gleichbleibendem Tempo könnte die SPD bis zur Bundestagswahl 2025 bei minus 30 Prozent liegen.
Leider kann ich für die älteste deutsche Partei SPD kein Mitleid fühlen.
Auch sie hat die rote Fahne der Arbeiterbewegung zur Altkleidersammlung gegeben und die neue des Neoliberalismus gehisst.
Haben denn die Denker in der Partei nicht erkannt was das bedeutet?
Jetzt fährt die alte Partei die Ernte ein. Verstärkt wird der Niedergang, der schon sehr lange vorher begonnen hat, dass man sich, warum auch immer, einen Christian Lindner als Finanzminister ins Boot geholt hat. Das der auch seine Partei in die Pleite reitet ist da nur ein schwacher Trost. Mit Pleiten kennt der sich ja gut aus.
Also SPD, mal kurz daran erinnern wofür SPD eigentlich steht. Obwohl, einige böse Sachen stehen da in der Chronik drin. Auch wenn echte Sozialpolitik derzeit völlig aus der Mode ist, versucht es. Hebt euch doch aus der Masse ab.
Verlasst den Trog mit dem politischen Einheitsbrei. Nie waren eure Chancen größer als jetzt. Wer oder was hindert euch daran? Ein paar von euch haben doch nach dem letzten Desaster schon ihren Blick in die richtige Richtung gelenkt. Wäre auch ein echter Kampf gegen die AfD und nicht sowas, was so manche Showtanztruppe da aufführt.
Die liberale dänische Zeitung „Politiken“ legt den Finger in die richtige Wunde, lässt aber auch eine gewisse Skepsis durchblicken. Sie schreibt: Soll die Brandmauer gegen die AfD nun halten, ist es entscheidend, dass sich die etablierten deutschen Parteien zusammennehmen und auf das Dröhnen der Landtagswahlen hören. Das beginnt damit, zu verstehen, warum die Wähler in die Extreme fliehen.
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Wenn man von den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen etwas lernen kann, dann, dass die SPD-Chefin Saskia Esken von Fernsehkameras und Mikrofonen fernzuhalten ist. Ihre Teilnahme an Talkshows hat die Sozialdemokraten jedesmal zwei bis drei Prozent an Wählerzustimmung gekostet. Schon jetzt ist es Esken gelungen, ihre Partei im Osten auf sieben bis sechs Prozent zu drücken. Bei gleichbleibendem Tempo könnte die SPD bis zur Bundestagswahl 2025 bei minus 30 Prozent liegen.
Leider kann ich für die älteste deutsche Partei SPD kein Mitleid fühlen.
Auch sie hat die rote Fahne der Arbeiterbewegung zur Altkleidersammlung gegeben und die neue des Neoliberalismus gehisst.
Haben denn die Denker in der Partei nicht erkannt was das bedeutet?
Jetzt fährt die alte Partei die Ernte ein. Verstärkt wird der Niedergang, der schon sehr lange vorher begonnen hat, dass man sich, warum auch immer, einen Christian Lindner als Finanzminister ins Boot geholt hat. Das der auch seine Partei in die Pleite reitet ist da nur ein schwacher Trost. Mit Pleiten kennt der sich ja gut aus.
Also SPD, mal kurz daran erinnern wofür SPD eigentlich steht. Obwohl, einige böse Sachen stehen da in der Chronik drin. Auch wenn echte Sozialpolitik derzeit völlig aus der Mode ist, versucht es. Hebt euch doch aus der Masse ab.
Verlasst den Trog mit dem politischen Einheitsbrei. Nie waren eure Chancen größer als jetzt. Wer oder was hindert euch daran? Ein paar von euch haben doch nach dem letzten Desaster schon ihren Blick in die richtige Richtung gelenkt. Wäre auch ein echter Kampf gegen die AfD und nicht sowas, was so manche Showtanztruppe da aufführt.
Die liberale dänische Zeitung „Politiken“ legt den Finger in die richtige Wunde, lässt aber auch eine gewisse Skepsis durchblicken. Sie schreibt: Soll die Brandmauer gegen die AfD nun halten, ist es entscheidend, dass sich die etablierten deutschen Parteien zusammennehmen und auf das Dröhnen der Landtagswahlen hören. Das beginnt damit, zu verstehen, warum die Wähler in die Extreme fliehen.
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