Hier ein Auszug aus einem Artiker der Deutshen Welle.
Zitat:
Nicht nur die Ukraine drängte Deutschland, die Taurus zu liefern. Auch in Deutschland war der Druck auf den Kanzler, seinen Widerstand aufzugeben, groß.
Seit Monaten verlangen mehrere Politiker aus der Ampelkoalition die Lieferung von "Taurus"-Marschflugkörpern an die Regierung in Kiew - insbesondere aus den Reihen der FDP und den Grünen.
Dennoch hat der Bundestag am Mittwochabend mit großer Mehrheit einen entsprechenden Antrag abgelehnt, der die Bundesregierung aufforderte, "endlich und unverzüglich der Ukraine einsatzbereite 'Taurus'-Marschflugkörper in größtmöglichem Umfang bereitzustellen".
Bundeskanzler Olaf Scholz will dem angegriffenen Land keine Taurus-Marschflugkörper aus Deutschland mit hoher Reichweite liefern. Dahinter steckt offenbar die Sorge, damit könnten Ziele in Russland angegriffen und Deutschland in den Krieg hineingezogen werden.
Während Roderich Kiesewetter (CDU) das ukrainische Ziel, alle russisch besetzten Gebiete einschließlich der Krim zurückzuerobern, für richtig und erfüllbar hält, warnt Brigadegeneral a.D. Helmut Ganser vor Illusionen.
In einem Interview mit "Zeit-Online" erklärte Ganser: "Die Erwartung, dass die Ukraine ihre volle territoriale Integrität mit militärischen Mitteln wiederherstellen kann, fußt im Blick auf den dafür notwendigen übergroßen Kräftebedarf und die abnehmende Unterstützungsbereitschaft in maßgeblichen westlichen Hauptstädten auf einem eklatanten Realitätsverlust."
Ganser spricht von der Gefahr, dass die NATO in den Krieg hineingezogen würde, wenn sie auf einen "ukrainischen Siegfrieden" setze. "Verantwortungsbewusste Sicherheitspolitik, die Schaden von der deutschen Bevölkerung abwenden muss, darf dem nicht folgen."
Bundeskanzler Scholz, dem die Warnung in erster Linie gilt, dürfte sich durch die Entscheidung im Bundestag in seinem Zögern bestätigt fühlen.
Ende Zitat.
Die Reaktion von Scholz auf die Forderungen auch aus der Koalition heraus lässt erkennnen, dass er ein besonnener Kanzler ist, auf Fachleute hört und nicht auf populistische Forderungen eingeht.
in der gegenwärtigen Krise ist die BRD bei ihm in den besten Händen, trotz aller politischen Anfeindungen. Wer denn sonstwürde es besser machen? Es bietet sich niemand an außer den Schaumschlägern.
Hier ein Auszug aus einem Artiker der Deutshen Welle.
Zitat:
Nicht nur die Ukraine drängte Deutschland, die Taurus zu liefern. Auch in Deutschland war der Druck auf den Kanzler, seinen Widerstand aufzugeben, groß.
Seit Monaten verlangen mehrere Politiker aus der Ampelkoalition die Lieferung von "Taurus"-Marschflugkörpern an die Regierung in Kiew - insbesondere aus den Reihen der FDP und den Grünen.
Dennoch hat der Bundestag am Mittwochabend mit großer Mehrheit einen entsprechenden Antrag abgelehnt, der die Bundesregierung aufforderte, "endlich und unverzüglich der Ukraine einsatzbereite 'Taurus'-Marschflugkörper in größtmöglichem Umfang bereitzustellen".
Bundeskanzler Olaf Scholz will dem angegriffenen Land keine Taurus-Marschflugkörper aus Deutschland mit hoher Reichweite liefern. Dahinter steckt offenbar die Sorge, damit könnten Ziele in Russland angegriffen und Deutschland in den Krieg hineingezogen werden.
Während Roderich Kiesewetter (CDU) das ukrainische Ziel, alle russisch besetzten Gebiete einschließlich der Krim zurückzuerobern, für richtig und erfüllbar hält, warnt Brigadegeneral a.D. Helmut Ganser vor Illusionen.
In einem Interview mit "Zeit-Online" erklärte Ganser: "Die Erwartung, dass die Ukraine ihre volle territoriale Integrität mit militärischen Mitteln wiederherstellen kann, fußt im Blick auf den dafür notwendigen übergroßen Kräftebedarf und die abnehmende Unterstützungsbereitschaft in maßgeblichen westlichen Hauptstädten auf einem eklatanten Realitätsverlust."
Ganser spricht von der Gefahr, dass die NATO in den Krieg hineingezogen würde, wenn sie auf einen "ukrainischen Siegfrieden" setze. "Verantwortungsbewusste Sicherheitspolitik, die Schaden von der deutschen Bevölkerung abwenden muss, darf dem nicht folgen."
Bundeskanzler Scholz, dem die Warnung in erster Linie gilt, dürfte sich durch die Entscheidung im Bundestag in seinem Zögern bestätigt fühlen.
Ende Zitat.
Die Reaktion von Scholz auf die Forderungen auch aus der Koalition heraus lässt erkennnen, dass er ein besonnener Kanzler ist, auf Fachleute hört und nicht auf populistische Forderungen eingeht.
in der gegenwärtigen Krise ist die BRD bei ihm in den besten Händen, trotz aller politischen Anfeindungen. Wer denn sonstwürde es besser machen? Es bietet sich niemand an außer den Schaumschlägern.