Deutsche Wirtschaft im Stimmungstief. Positive Signale fehlen oder sind überbewertet
»Der »traurige Monat November« macht seinem Namen alle Ehre. Als Heinrich Heine 1844 »Deutschland. Ein Wintermärchen« schrieb, konnte er nicht ahnen, dass das Land 181 Jahre später in einer ähnlich depressiven Phase stecken würde. Die anhaltende Wirtschaftskrise hat gerade bei jenen, die maßgeblich für das materielle Wohl aller verantwortlich sind (genannt Wirtschaft), tiefe Zweifel hinterlassen. Vertreter von Kapital und Arbeit verlieren die Hoffnung auf Besserung. Die Ursachen jedoch werden nur verbrämt benannt oder durch Festhalten an realitätsfremden »Erzählungen« konterkariert.
»Betriebe im Stimmungstief« leitete dpa am Donnerstag die Berichterstattung über eine Umfrage ein. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hatte in 23.000 Betrieben gefragt, wie denn der Stand der Konjunktur ist. Das Ergebnis entsprach den Erwartungen. Jedes vierte Unternehmen rechne mit einer Verschlechterung. »Die Stimmung hat sich seit Regierungsantritt nicht verbessert, sondern im Gegenteil leicht eingetrübt«, zitierte die Nachrichtenagentur DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov........«
Die starken Wirtschaftsmächte, die früher wie selbstverständlich die Märkte der Welt unter sich aufgeteilt haben, müssen jetzt hilflos zusehen, wie sich die Gewichte zu ihren Ungunsten verschieben.
Die USA versuchen mit Gewalt den Untergang zu verhindern.
Und die Europäer, die auch nur noch hinterherlaufen können, versuchen mit gewaltigen Rüstungsausgaben und sozialen Kürzungsorgien das unvermeidliche aufzuhalten.
Kleinere Brötchen backen, damit wären die Aktionäre nicht zufrieden und außerdem hat man ja denn Binnenmarkt zerstört. Aus dem ist auch nichts mehr zu holen.
Aber wie heißt es doch so schön: der Markt regelt alles.
Oder auch ein Lieblingsspruch im Kapitalismus: nur der Starke überlebt.
Man sieht es derzeit.
Kritiker haben davor gewarnt, wurden aber ausgelacht.
»In der BRD indes herrscht geschäftige Ratlosigkeit. Die Kapitallobby fordert einen Politikwechsel und verlangt vom Staat bzw. Steuerzahler Kompensationen. Handwerkspräsident Holger Schwannecke fasste die Lage am Donnerstag so zusammen: »Die Zuversicht, die in weiten Teilen des Handwerks mit dem Regierungswechsel verbunden war, ist weitgehend aufgebraucht.« Und nun?«
Und das mit der "wahren Wirtschaftspartei" an der Regierung.
Geschäftige Ratlosigkeit
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Deutsche Wirtschaft im Stimmungstief. Positive Signale fehlen oder sind überbewertet
»Der »traurige Monat November« macht seinem Namen alle Ehre. Als Heinrich Heine 1844 »Deutschland. Ein Wintermärchen« schrieb, konnte er nicht ahnen, dass das Land 181 Jahre später in einer ähnlich depressiven Phase stecken würde. Die anhaltende Wirtschaftskrise hat gerade bei jenen, die maßgeblich für das materielle Wohl aller verantwortlich sind (genannt Wirtschaft), tiefe Zweifel hinterlassen. Vertreter von Kapital und Arbeit verlieren die Hoffnung auf Besserung. Die Ursachen jedoch werden nur verbrämt benannt oder durch Festhalten an realitätsfremden »Erzählungen« konterkariert.
»Betriebe im Stimmungstief« leitete dpa am Donnerstag die Berichterstattung über eine Umfrage ein. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hatte in 23.000 Betrieben gefragt, wie denn der Stand der Konjunktur ist. Das Ergebnis entsprach den Erwartungen. Jedes vierte Unternehmen rechne mit einer Verschlechterung. »Die Stimmung hat sich seit Regierungsantritt nicht verbessert, sondern im Gegenteil leicht eingetrübt«, zitierte die Nachrichtenagentur DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov........«
Die starken Wirtschaftsmächte, die früher wie selbstverständlich die Märkte der Welt unter sich aufgeteilt haben, müssen jetzt hilflos zusehen, wie sich die Gewichte zu ihren Ungunsten verschieben.
Die USA versuchen mit Gewalt den Untergang zu verhindern.
Und die Europäer, die auch nur noch hinterherlaufen können, versuchen mit gewaltigen Rüstungsausgaben und sozialen Kürzungsorgien das unvermeidliche aufzuhalten.
Kleinere Brötchen backen, damit wären die Aktionäre nicht zufrieden und außerdem hat man ja denn Binnenmarkt zerstört. Aus dem ist auch nichts mehr zu holen.
Aber wie heißt es doch so schön: der Markt regelt alles.
Oder auch ein Lieblingsspruch im Kapitalismus: nur der Starke überlebt.
Man sieht es derzeit.
Kritiker haben davor gewarnt, wurden aber ausgelacht.
»In der BRD indes herrscht geschäftige Ratlosigkeit. Die Kapitallobby fordert einen Politikwechsel und verlangt vom Staat bzw. Steuerzahler Kompensationen. Handwerkspräsident Holger Schwannecke fasste die Lage am Donnerstag so zusammen: »Die Zuversicht, die in weiten Teilen des Handwerks mit dem Regierungswechsel verbunden war, ist weitgehend aufgebraucht.« Und nun?«
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