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Kein Scherz: AfD beklagt rechtmäßige Abschiebung

Von Feierabend-Mitglied Donnerstag 31.07.2025, 10:33

Ich bin auch dafür, dass diese Frau in Deutschland bleiben kann, aber ganz sicher nicht aus denselben Gründen wie diese AfD- „Politiker“ und deren Fans!

Das ist übrigens wieder einmal ein beredtes Beispiel für die WILLKÜR, die unser Land (WIEDER!) beherrschen würde, wäre die AfD je am Ruder.

Der AfD-Europaabgeordnete Markus Buchheit schwadroniert bei Instagram von „gnadenlosem Durchgreifen gegen eine deutschstämmige Mutter“.
Die neurechte „Junge Freiheit“ hetzt reißerisch:
„Deutsch und unerwünscht“.
Online-Plattformen werden für Petitionen genutzt," mit denen Stimmung gemacht und Empörung geschürt wird."

Darum geht es:

"Liliya Klassen – Mutter von sieben Kindern, Ehefrau eines deutschen Staatsbürgers, lebt in Baden-Württemberg. Spricht Deutsch, arbeitet (wenn auch illegal) und engagiert sich in ihrer Kirchengemeinde. Eine Familie, wie sie konservative Politiker oft als „gelungenes Beispiel“ von Integration bezeichnen. Und doch: Liliya soll Deutschland verlassen."

Warum hat sie keinen dauerhaften Aufenthaltstitel?

"Ein folgenschwerer Fehler 2020 bei der Einreise von Liliya Klassen in die Bundesrepublik. Sie kam mit einem Schengen-Visum aus Kasachstan, ihre Kinder mit deutscher Staatsbürgerschaft, die sie über ihren Vater erhalten hatten. Was der Familie möglicherweise nicht bewusst war: Die Einreise mit einem Schengen-Visum erlaubt keine spätere Beantragung eines dauerhaften Aufenthaltstitels. Nun soll Liliya Klassen bis zum 31.07.2025 freiwillig ausreisen. Andernfalls droht eine Abschiebung samt 30-monatigem Wiedereinreiseverbot.

Die AfD, also … "ausgerechnet jene, die sonst Geflüchtete pauschal kriminalisieren, entdecken ihre Menschlichkeit, wenn das ideologische Raster passt: gläubig, konservativ, „volksdeutsch“ – Letzteres ist ein historisch belasteter Begriff aus der NS-Zeit, dessen Verwendung nahelegt, (Spät-)Aussiedler:innen und die Aussiedlerfrage insgesamt als Fortsetzung von Hitlers „Heim ins Reich“-Politik zu diskreditieren.“

Albina Nazarenus-Vetter, Vorsitzende des CDU-Netzwerks für Russlanddeutsche:
„Wer Familien schützen will, braucht keine Empörungsspirale, sondern Verantwortung, Rechtskenntnis und Menschlichkeit.“

Doch exakt diese Verantwortung wird von Rechtsextremen ganz bewusst untergraben.
Diese unnötige AfD hat kein Mitgefühl mit dem Schicksal der Familie Klassen, sondern sie benutzt sie, wie gewohnt, als politisches Werkzeug:

"Ein emotionaler Einzelfall, aufgeblasen zur kollektiven Opfergeschichte. Juristische Details werden ignoriert, um Misstrauen gegenüber dem Staat zu säen."


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