Ein Fünftel junger Menschen ohne berufliche Qualifikation. DGB fordert Aktionsprogramm
Alle wollen Bonbons, das Glas ist voll davon, aber keiner greift zu. Der deutsche Arbeitsmarkt ist nicht zu fassen. Während die Wirtschaft zu jeder Gelegenheit »Fachkräftemangel« schreit, stehen massenhaft Menschen ohne Job oder ohne Ausbildung da. Am Dienstag gab es den Widersinn im Paket: Mit drei Millionen Erwerbslosen bis zum Sommer rechnet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Zudem gibt es fast drei Millionen junge Erwachsene, die keine Lehrstelle haben. Das macht sechs Millionen Abservierte, Abgehängte, Ausgestoßene, bei wenig bis null Chancen auf ein Leben in Wohlstand und Sicherheit. Und es droht noch viel mehr zu treffen.
Das ist ja nichts besonderes, geklagt wird darüber schon lange. Ebenso lange wird natürlich auch Abhilfe gefordert und, man glaubt es nicht, sogar versprochen.
Aber, beim Thema Ausbildung versprechen Regierende und Unternehmerverbände derlei schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Lasse man die Akteure nur machen und verschone sie mit regulatorischen Eingriffen wie etwa einer Zwangsumlage für nicht ausbildende Betriebe, dann werde man das Kind schon schaukeln, hieß es immer wieder.
Auch hier der das alte Versprechen, dass der Markt schon alles regeln werde.
Da hat sich aber mal einer versprochen und immer noch wird es nachgeplappert.
Von der neuen Bundesregierung fordert Verbandsvize Hannack erneut ein Aktionsprogramm. Dazu gehörten eine Ausweitung der Ausbildungsgarantie, mehr Unterstützung für das Ausbildungspersonal und bezahlbarer Wohnraum für Azubis.
Klingt gut, hat aber einen entscheidenden Fehler, kostet Geld.
Und das will keiner mehr ausgeben. Billiger ist es die Leute aus dem Ausland zu holen. Aber denen will man ja auch nichts bezahlen. Außerdem wäre für die das Leben hier lebensgefährlich.
Und was machen wir dann mit unseren Perspektivlosen hier?
Denen verspricht die Bundeswehr Verpflegung, ein Bett, Kameradschaft am Lagerfeuer, also einen Abenteuerurlaub. Wäre das nix?
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Ein Fünftel junger Menschen ohne berufliche Qualifikation. DGB fordert Aktionsprogramm
Alle wollen Bonbons, das Glas ist voll davon, aber keiner greift zu. Der deutsche Arbeitsmarkt ist nicht zu fassen. Während die Wirtschaft zu jeder Gelegenheit »Fachkräftemangel« schreit, stehen massenhaft Menschen ohne Job oder ohne Ausbildung da. Am Dienstag gab es den Widersinn im Paket: Mit drei Millionen Erwerbslosen bis zum Sommer rechnet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Zudem gibt es fast drei Millionen junge Erwachsene, die keine Lehrstelle haben. Das macht sechs Millionen Abservierte, Abgehängte, Ausgestoßene, bei wenig bis null Chancen auf ein Leben in Wohlstand und Sicherheit. Und es droht noch viel mehr zu treffen.
Das ist ja nichts besonderes, geklagt wird darüber schon lange. Ebenso lange wird natürlich auch Abhilfe gefordert und, man glaubt es nicht, sogar versprochen.
Aber, beim Thema Ausbildung versprechen Regierende und Unternehmerverbände derlei schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Lasse man die Akteure nur machen und verschone sie mit regulatorischen Eingriffen wie etwa einer Zwangsumlage für nicht ausbildende Betriebe, dann werde man das Kind schon schaukeln, hieß es immer wieder.
Auch hier der das alte Versprechen, dass der Markt schon alles regeln werde.
Da hat sich aber mal einer versprochen und immer noch wird es nachgeplappert.
Von der neuen Bundesregierung fordert Verbandsvize Hannack erneut ein Aktionsprogramm. Dazu gehörten eine Ausweitung der Ausbildungsgarantie, mehr Unterstützung für das Ausbildungspersonal und bezahlbarer Wohnraum für Azubis.
Klingt gut, hat aber einen entscheidenden Fehler, kostet Geld.
Und das will keiner mehr ausgeben. Billiger ist es die Leute aus dem Ausland zu holen. Aber denen will man ja auch nichts bezahlen. Außerdem wäre für die das Leben hier lebensgefährlich.
Und was machen wir dann mit unseren Perspektivlosen hier?
Denen verspricht die Bundeswehr Verpflegung, ein Bett, Kameradschaft am Lagerfeuer, also einen Abenteuerurlaub. Wäre das nix?
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