für Gerhard Schröder. Die Sparkasse Hannover blockiert Zahlungen.
"Berlin – Gerhard Schröder, der frühere Bundeskanzler, hält weiterhin an seinem Großprojekt Nord Stream fest. Der SPD-Politiker, der von 1998 bis 2005 das Amt des Kanzlers innehatte und sich danach für seinen Freund Wladimir Putin engagierte, erhielt bis vor Kurzem noch finanzielle Zuwendungen im Zusammenhang mit den Gaspipelines. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung sind diese Zahlungen seit Mitte 2024 jedoch nicht mehr bei dem 81-Jährigen eingegangen. Die Sparkasse Hannover überweist das Geld stets zurück an die Gazprombank in Luxemburg.
Schröder erhält keine Zahlungen mehr aus Russland: Kommen US-Sanktionen?
Die Bild berichtet weiter, dass Schröder auch nach dem Stopp der Gaslieferungen aus Russland und der Sprengung von Nord Stream 2 alle sechs Monate 200.000 Euro aus Russland erhalten haben soll. Die Bank habe die Zahlungen jedoch eingestellt, da sie mögliche US-Sanktionen fürchtet. Ein weiterer Grund könnte sein, dass Belit Onay (Grüne), der seit Sommer 2024 Bürgermeister von Hannover ist, den Vorsitz des Verwaltungsrats der Sparkasse Hannover übernommen hat.
In einem Brief an den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern verteidigte Schröder erst kürzlich die Ostseepipeline. Der 81-jährige SPD-Politiker betonte, dass Deutschlands Industrie auf sichere und kostengünstige Energie angewiesen sei, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Da erneuerbare Energien noch nicht rund um die Uhr und zu jeder Jahreszeit zuverlässig verfügbar seien und Atomkraftwerke nicht zur Stromerzeugung genutzt werden sollten, „bin ich für Erdgas und eine Pipeline ist umweltfreundlicher als ein mit Schweröl angetriebener Tanker, der uns LNG-Gas bringt“, schrieb Schröder. Er sprach von einer Übergangszeit, „und diese erscheint mir auch heute noch unberechenbar in ihrer Länge zu sein“.
Deutschland bezieht kein Gas mehr aus Russland
Obwohl Schröder in einigen Punkten recht haben mag, wollen sowohl Deutschland als auch die EU künftig vermeiden, ihr Gas aus nur einer Quelle zu beziehen. Bis zum russischen Angriffskrieg im Jahr 2022 war Russland der bedeutendste Gaslieferant für Deutschland und große Teile der EU.
EU plant Betriebsverbot für Nord Stream: Interesse von Trump?
Die EU bereitet derweil das nächste Sanktionspaket gegen Russland vor, das auch ein Betriebsverbot der Nord-Stream-Pipelines umfassen soll, wie die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bestätigte. Zudem soll der Preisdeckel für russisches Öl von derzeit 60 US-Dollar pro Barrel auf 45 Dollar pro Barrel gesenkt werden.
Mit diesen Maßnahmen möchte die EU möglicherweise einem möglichen Deal zwischen Russland und dem US-Präsidenten Donald Trump zuvorkommen. In den Medien wird spekuliert, dass die USA Interesse am Betrieb der Pipeline haben könnten.
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Putin-Freund Schröder tut mir nicht leid, weil aus Russland nicht mehr der Rubel rollt. Bleibt abzuwarten wie es weiter geht - gerade in Bezug auf Trump/Putin.
für Gerhard Schröder. Die Sparkasse Hannover blockiert Zahlungen.
"Berlin – Gerhard Schröder, der frühere Bundeskanzler, hält weiterhin an seinem Großprojekt Nord Stream fest. Der SPD-Politiker, der von 1998 bis 2005 das Amt des Kanzlers innehatte und sich danach für seinen Freund Wladimir Putin engagierte, erhielt bis vor Kurzem noch finanzielle Zuwendungen im Zusammenhang mit den Gaspipelines. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung sind diese Zahlungen seit Mitte 2024 jedoch nicht mehr bei dem 81-Jährigen eingegangen. Die Sparkasse Hannover überweist das Geld stets zurück an die Gazprombank in Luxemburg.
Schröder erhält keine Zahlungen mehr aus Russland: Kommen US-Sanktionen?
Die Bild berichtet weiter, dass Schröder auch nach dem Stopp der Gaslieferungen aus Russland und der Sprengung von Nord Stream 2 alle sechs Monate 200.000 Euro aus Russland erhalten haben soll. Die Bank habe die Zahlungen jedoch eingestellt, da sie mögliche US-Sanktionen fürchtet. Ein weiterer Grund könnte sein, dass Belit Onay (Grüne), der seit Sommer 2024 Bürgermeister von Hannover ist, den Vorsitz des Verwaltungsrats der Sparkasse Hannover übernommen hat.
In einem Brief an den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern verteidigte Schröder erst kürzlich die Ostseepipeline. Der 81-jährige SPD-Politiker betonte, dass Deutschlands Industrie auf sichere und kostengünstige Energie angewiesen sei, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Da erneuerbare Energien noch nicht rund um die Uhr und zu jeder Jahreszeit zuverlässig verfügbar seien und Atomkraftwerke nicht zur Stromerzeugung genutzt werden sollten, „bin ich für Erdgas und eine Pipeline ist umweltfreundlicher als ein mit Schweröl angetriebener Tanker, der uns LNG-Gas bringt“, schrieb Schröder. Er sprach von einer Übergangszeit, „und diese erscheint mir auch heute noch unberechenbar in ihrer Länge zu sein“.
Deutschland bezieht kein Gas mehr aus Russland
Obwohl Schröder in einigen Punkten recht haben mag, wollen sowohl Deutschland als auch die EU künftig vermeiden, ihr Gas aus nur einer Quelle zu beziehen. Bis zum russischen Angriffskrieg im Jahr 2022 war Russland der bedeutendste Gaslieferant für Deutschland und große Teile der EU.
EU plant Betriebsverbot für Nord Stream: Interesse von Trump?
Die EU bereitet derweil das nächste Sanktionspaket gegen Russland vor, das auch ein Betriebsverbot der Nord-Stream-Pipelines umfassen soll, wie die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bestätigte. Zudem soll der Preisdeckel für russisches Öl von derzeit 60 US-Dollar pro Barrel auf 45 Dollar pro Barrel gesenkt werden.
Mit diesen Maßnahmen möchte die EU möglicherweise einem möglichen Deal zwischen Russland und dem US-Präsidenten Donald Trump zuvorkommen. In den Medien wird spekuliert, dass die USA Interesse am Betrieb der Pipeline haben könnten.
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