Umweltministerium will Bericht zufolge 2031 als Zieljahr für Endlagersuche für Atommüll streichen. Verbände sehen das auch als Chance
»Manche nennen das Jahr 2046, andere 2074; vielleicht wird es noch länger dauern. Fest stehen soll jetzt jedoch, dass nicht nur die Zielmarke 2031 für die Festlegung eines Endlagers für Atommüll vom Tisch ist, sondern dass das Bundesumweltministerium (BMU) gar kein zeitliches Ziel für die Suche mehr ausgeben wird. So hat es zumindest der Deutschlandfunk (DLF) am Mittwoch berichtet. Demnach liege dem Sender ein Referentenentwurf aus dem Ministerium für eine Novelle des Standortauswahlgesetzes vor. Zur Begründung soll es darin heißen, dass sich das Zieljahr 2031 als nicht realistisch erwiesen habe. Eine explizite Frist zur Endlagersuche sei mit den Anforderungen an das Auswahlverfahren nicht kompatibel.
Ein Sprecher des Ministeriums sagte jedoch auf jW-Anfrage, dass es noch keinen Referentenentwurf zu der Novelle gibt. »Wir befinden uns dazu noch in der sogenannten Hausabstimmung auf Fachebene«; zudem fehlten noch »die Einbindung und Billigung der Hausleitung sowie die üblichen Beratungen innerhalb der Bundesregierung«. Der Bericht des DLF bezieht sich wohl also auf einen hausinternen Entwurf, der noch nicht fertig ausgearbeitet ist. Generell ziele die Novelle darauf ab, die Endlagersuche zu beschleunigen und bis Mitte des Jahrhunderts abzuschließen, so der Sprecher des BMU. Dass das Ministerium plant, 2031 als Zielvorgabe zu streichen, haben BMU-Referenten außerdem bereits auf einem Forum zur Endlagersuche im November vergangenen Jahres öffentlich verlautbart................«
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Immer noch kein Endlager für den Müll der teuersten Energie die es gibt.
Wo soll die nächsten paar Tausend Jahre der hochgiftige Dreck sicher und streng bewacht vor sich hin strahlen?
Keiner will das Zeug haben. Auch die nicht, die so scharf auf diesen angeblich "billigen" Strom waren.
Das Zieljahr 2031 für die Suche ist gestrichen. Vielleicht, weil dann sowieso die Russen da sind oder das Bundesumweltministerium glaubt selbst nicht an dieses Märchen. Denn die Genehmigungen für die Zwischenlager, die vermutlich irgendwann zu Endlagern werden, sollen verlängert werden.
Umweltministerium will Bericht zufolge 2031 als Zieljahr für Endlagersuche für Atommüll streichen. Verbände sehen das auch als Chance
»Manche nennen das Jahr 2046, andere 2074; vielleicht wird es noch länger dauern. Fest stehen soll jetzt jedoch, dass nicht nur die Zielmarke 2031 für die Festlegung eines Endlagers für Atommüll vom Tisch ist, sondern dass das Bundesumweltministerium (BMU) gar kein zeitliches Ziel für die Suche mehr ausgeben wird. So hat es zumindest der Deutschlandfunk (DLF) am Mittwoch berichtet. Demnach liege dem Sender ein Referentenentwurf aus dem Ministerium für eine Novelle des Standortauswahlgesetzes vor. Zur Begründung soll es darin heißen, dass sich das Zieljahr 2031 als nicht realistisch erwiesen habe. Eine explizite Frist zur Endlagersuche sei mit den Anforderungen an das Auswahlverfahren nicht kompatibel.
Ein Sprecher des Ministeriums sagte jedoch auf jW-Anfrage, dass es noch keinen Referentenentwurf zu der Novelle gibt. »Wir befinden uns dazu noch in der sogenannten Hausabstimmung auf Fachebene«; zudem fehlten noch »die Einbindung und Billigung der Hausleitung sowie die üblichen Beratungen innerhalb der Bundesregierung«. Der Bericht des DLF bezieht sich wohl also auf einen hausinternen Entwurf, der noch nicht fertig ausgearbeitet ist. Generell ziele die Novelle darauf ab, die Endlagersuche zu beschleunigen und bis Mitte des Jahrhunderts abzuschließen, so der Sprecher des BMU. Dass das Ministerium plant, 2031 als Zielvorgabe zu streichen, haben BMU-Referenten außerdem bereits auf einem Forum zur Endlagersuche im November vergangenen Jahres öffentlich verlautbart................«
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Wo soll die nächsten paar Tausend Jahre der hochgiftige Dreck sicher und streng bewacht vor sich hin strahlen?
Keiner will das Zeug haben. Auch die nicht, die so scharf auf diesen angeblich "billigen" Strom waren.
Das Zieljahr 2031 für die Suche ist gestrichen. Vielleicht, weil dann sowieso die Russen da sind oder das Bundesumweltministerium glaubt selbst nicht an dieses Märchen. Denn die Genehmigungen für die Zwischenlager, die vermutlich irgendwann zu Endlagern werden, sollen verlängert werden.