UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung in Sevilla: Große Industrienationen haben ihre Ausgaben für nachhaltige Entwicklung weltweit erheblich gekürzt
Die am Montag in Sevilla eröffnete UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung droht in einer größeren Pleite zu enden. Ziel des viertägigen Treffens, des vierten seiner Art seit 2002, ist es, einen globalen Finanzrahmen auszuhandeln, um die UN-Nachhaltigkeitsziele wie geplant bis 2030 zu erreichen. Die 17 Ziele betreffen unter anderem den Kampf gegen Armut und Hunger, den Klimaschutz wie auch Verbesserungen in Sachen Gesundheit. Dass sie realisiert werden können, steht mehr denn je in Frage, seit die transatlantischen Staaten ihr Geld im großen Stil in ihre Militäretats umzuschichten begonnen haben. UN-Generalsekretär António Guterres warnte denn auch am Montag zum Auftakt der Konferenz, heute sei »der Multilateralismus einer harten Bewährungsprobe ausgesetzt«. Er rief dazu auf, künftige Investitionen in die Entwicklung zu »beschleunigen«.
Davon kann nach gegenwärtigem Stand keine Rede sein. Die USA, die unter Präsident Donald Trump das Budget der Entwicklungsagentur USAID um 80 Prozent reduziert haben, sind auf der Konferenz in Sevilla gar nicht erst vertreten. Statt dessen soll USAID am Dienstag endgültig aufgelöst werden.
Ein Satz erklärt das Dilemma: ....seit die transatlantischen Staaten ihr Geld im großen Stil in ihre Militäretats umzuschichten begonnen haben.
Weniger Geld um Leben zu erhalten,
dafür mehr Geld um Leben zu vernichten.
Weit haben wir es gebracht.
Klima und der geplante große Krieg, wir bekämpfen die Welt von zwei Seiten.
Humanität? Weg damit. Kostet nur Geld. Die Menschen drehen durch.
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UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung in Sevilla: Große Industrienationen haben ihre Ausgaben für nachhaltige Entwicklung weltweit erheblich gekürzt
Die am Montag in Sevilla eröffnete UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung droht in einer größeren Pleite zu enden. Ziel des viertägigen Treffens, des vierten seiner Art seit 2002, ist es, einen globalen Finanzrahmen auszuhandeln, um die UN-Nachhaltigkeitsziele wie geplant bis 2030 zu erreichen. Die 17 Ziele betreffen unter anderem den Kampf gegen Armut und Hunger, den Klimaschutz wie auch Verbesserungen in Sachen Gesundheit. Dass sie realisiert werden können, steht mehr denn je in Frage, seit die transatlantischen Staaten ihr Geld im großen Stil in ihre Militäretats umzuschichten begonnen haben. UN-Generalsekretär António Guterres warnte denn auch am Montag zum Auftakt der Konferenz, heute sei »der Multilateralismus einer harten Bewährungsprobe ausgesetzt«. Er rief dazu auf, künftige Investitionen in die Entwicklung zu »beschleunigen«.
Davon kann nach gegenwärtigem Stand keine Rede sein. Die USA, die unter Präsident Donald Trump das Budget der Entwicklungsagentur USAID um 80 Prozent reduziert haben, sind auf der Konferenz in Sevilla gar nicht erst vertreten. Statt dessen soll USAID am Dienstag endgültig aufgelöst werden.
Ein Satz erklärt das Dilemma: ....seit die transatlantischen Staaten ihr Geld im großen Stil in ihre Militäretats umzuschichten begonnen haben.
Weniger Geld um Leben zu erhalten,
dafür mehr Geld um Leben zu vernichten.
Weit haben wir es gebracht.
Klima und der geplante große Krieg, wir bekämpfen die Welt von zwei Seiten.
Humanität? Weg damit. Kostet nur Geld. Die Menschen drehen durch.
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