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Kapitalismus tötet

Von Harvey11 Mittwoch 07.05.2025, 09:17

WHO über soziale Ungleichheit

Der Imperialismus ist ein fortgesetztes, zwischen und innerhalb von Staaten organisiertes, tödliches Verbrechen an Menschen. Die WHO formuliert die Sache umständlicher: Es sei »das komplexe Geflecht sozialer, wirtschaftlicher, ökologischer und politischer Faktoren«, das einen großen Einfluss darauf ausübe, »wie lange man voraussichtlich ein gesundes Leben führen kann«. Das erstgenannte erkannt, lässt sich die WHO-Formel »Je benachteiligter die Region, desto geringer die dortige Lebenserwartung« fortschreiben: Wer den Zugang zu Wohnung, Gesundheitsversorgung und Bildung verwehrt oder erschwert, gefährdet bewusst und aktiv die Gesundheit und das Leben von Menschen. Das gilt zwischen und innerhalb von Staaten.

Kapitalismus tötet, das ist starker Tobak.
Aber auch hier ist es sehr nützlich, dass großartige Geschenk der Schöpfung an uns, die Fähigkeit zu denken, auch zu benutzen.
Denn Egoismus, den hat man uns erfolgreich antrainiert.
Wie erfolgreich erkennen unsere Führungseliten daran, dass Rotes Kreuz, Feuerwehr und auch die Armee händeringend Freiwillige suchen.
Es könnte heimliche Freude darüber aufkommen, das dieser Egoismus, der sowas wie Hartz IV erst ermöglicht hat, nun auch woanders ankommt.
Alles nimmt seinen Gang, es kommt wie es kommen muss. Die Pflichtdienste werden kommen. Wirklich für alle? Das wäre ein Novum.


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