»Das Schreckenskabinett des Friedrich Merz hat eine Maggie Thatcher. Katherina Reiche macht Jagd auf Arme. Ein Kanzler muss gegenüber der Öffentlichkeit wenigstens so tun, als vertrete er die Interessen der Gesamtbevölkerung. Gleich ob dies Merz, einem Mann ohne Gespür und Fortune, gelingt, eine Reiche, die von »der Wirtschaft« in die Invalidenstraße hinabgestiegen ist, muss das nicht. Die Wirtschaftsministerin vertritt unverblümt die Interessen der Kapitalseite und so spricht sie auch, ob gefragt oder ungefragt. Jüngst hat t-online.de ihr dazu wieder Gelegenheit gegeben.
Heraus kam das Erwartbare, das schon Dutzendfach Gehörte, garniert mit ein paar Erbauungsphrasen. »Wir müssen Deutschland wieder zurück auf die Überholspur bringen.« Wie? »Wir müssen in Deutschland insgesamt mehr arbeiten.« Und: »Wir brauchen zum Beispiel einen flexibleren Kündigungsschutz.« Was noch? »Große Reformen brauchen Mut und Willen.« Meint: Wir müssen »über ein höheres Renteneintrittsalter« sprechen und »die Frühverrentung in den Griff bekommen«. Sollten nicht auch Reiche ihren Beitrag leisten? »Sollten wir wirklich jenen, die mit ihrem Privatvermögen ins Risiko gehen, jetzt noch mehr von diesem Vermögen wegnehmen?« Bitte entschuldigen Sie, überhaupt gefragt zu haben............«
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Reiche weiß genau, mit wem sie ihre Wünsche realisieren kann.
Die abhängig Beschäftigten, die Kranken, die Alten und alle, die alleine nicht über die Rundenkommen, die haben auch für die Zukunft schlechte Karten.
Für diese sogenannte Christen sind sie nur ein störender Fleck, den man nicht beachten muss.
Und damit werden sie sogar von den Betroffenen noch gewählt.
Denn was mag der Deutsche nicht? Wenn sich was ändert.
»Das Schreckenskabinett des Friedrich Merz hat eine Maggie Thatcher. Katherina Reiche macht Jagd auf Arme. Ein Kanzler muss gegenüber der Öffentlichkeit wenigstens so tun, als vertrete er die Interessen der Gesamtbevölkerung. Gleich ob dies Merz, einem Mann ohne Gespür und Fortune, gelingt, eine Reiche, die von »der Wirtschaft« in die Invalidenstraße hinabgestiegen ist, muss das nicht. Die Wirtschaftsministerin vertritt unverblümt die Interessen der Kapitalseite und so spricht sie auch, ob gefragt oder ungefragt. Jüngst hat t-online.de ihr dazu wieder Gelegenheit gegeben.
Heraus kam das Erwartbare, das schon Dutzendfach Gehörte, garniert mit ein paar Erbauungsphrasen. »Wir müssen Deutschland wieder zurück auf die Überholspur bringen.« Wie? »Wir müssen in Deutschland insgesamt mehr arbeiten.« Und: »Wir brauchen zum Beispiel einen flexibleren Kündigungsschutz.« Was noch? »Große Reformen brauchen Mut und Willen.« Meint: Wir müssen »über ein höheres Renteneintrittsalter« sprechen und »die Frühverrentung in den Griff bekommen«. Sollten nicht auch Reiche ihren Beitrag leisten? »Sollten wir wirklich jenen, die mit ihrem Privatvermögen ins Risiko gehen, jetzt noch mehr von diesem Vermögen wegnehmen?« Bitte entschuldigen Sie, überhaupt gefragt zu haben............«
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Die abhängig Beschäftigten, die Kranken, die Alten und alle, die alleine nicht über die Rundenkommen, die haben auch für die Zukunft schlechte Karten.
Für diese sogenannte Christen sind sie nur ein störender Fleck, den man nicht beachten muss.
Und damit werden sie sogar von den Betroffenen noch gewählt.
Denn was mag der Deutsche nicht? Wenn sich was ändert.