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Jungwähler ist links oder rechts egal.

Von Harvey11 Dienstag 27.08.2024, 08:13

Jungwähler ordnen Parteien nicht in links und rechts ein.
Die klassische Einordnung des politischen Spektrums in Links und Rechts hat für junge Menschen offenbar keine Relevanz mehr. 26 Prozent lehnen eine solche Zuschreibung sogar ab, ergab die am Montag vorgestellte „Jugendwahlstudie 2024 Ost“ des Augsburger Instituts für Generationenforschung.
Das bedeutet konkret, dass sich beispielsweise 33 Prozent der befragten Erstwähler zwar der politischen Mitte zuordnen, 17 Prozent dieser Gruppe aber die AfD und 18 Prozent das BSW wählen wollen. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass sich der große Zuspruch für die AfD und das BSW kaum mit „Protestwählen“ erklären lässt, betonten die Studienmacher bei einer Pressekonferenz.
So gaben 74 Prozent an, sie würden ihre präferierte Partei wegen der „inhaltlichen Positionen“ wählen und nur 16,1 Prozent als „Denkzettel“. 41 Prozent stimmten der Aussage voll oder eher zu, dass „einfache Menschen“ der Regierung egal seien. 32 Prozent glauben sogar, dass die Regierung gegen die Bevölkerung arbeitet. Epd/Gießener Allgemeine

Links und rechts ist wurscht, entscheidend ist, wer ewas für die „einfachen Menschen“ macht.
Das sogar 31 Prozent glauben, dass die Regierung gegen die Bevölkerung arbeitet, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Dort weiß man noch von den Versprechungen und sieht die Folgen. Unübersehbar ist doch, wer die wahren Nutznießer der Politik sind.
Wer sagte die Oma immer: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Und dass Politiker lügen, ja sogar lügen müssen, ist ja bekannt. Das wissen auch die Medien.
Die Jugend im Osten, was wird die tun wenn sie bemerken, dass auch bei der AfD sich die Nutznießer der Politik sich nicht ändern werden? Beim BSW weiß man es noch nicht so genau.

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