Die Wirtschaftskrise hat die Akademiker erreicht. Die Arbeitslosenzahlen unter Hochschulabsolventen steigen. Für Menschen, die gerade mit dem Studium fertig sind, wird der Arbeitsmarkt enger.
Das hatte sich Alisa Sogijaine etwas leichter vorgestellt: einen Master in Wirtschaftsingenieurwesen machen und dann schnell den Berufseinstieg in einem größeren Unternehmen schaffen. "Während des Master-Studiums war mir schnell bewusst, dass ich ein Traineeprogramm machen möchte", sagt die 26-Jährige.
Das ist der Plan vieler Studenten, werden Trainees doch besonders häufig von Unternehmen übernommen und auf spätere Führungspositionen vorbereitet. Doch die Umsetzung gestaltete sich schwierig.
Die Sonne scheint auf die letzten Blätter an den Bäumen vor der Technischen Universität in Berlin-Charlottenburg. Hier hat Sogijaine ihren Abschluss gemacht. Sie berichtet von einer nervenaufreibenden Jobsuche.
Rund 40 oder 50 Bewerbungen habe sie verschickt. Sie konnte Referenzen vorweisen: mehrfach als Werkstudentin gearbeitet, mehrere Praktika absolviert. Ein sehr vorzeigbarer Lebenslauf also.
Doch die Konkurrenz war groß, und viele Unternehmen hätten ohnehin nur ein oder zwei Trainee-Stellen. Wenn sie sich über das Karriere-Netzwerk LinkedIn in Berlin bewarb, "waren da nach einem Tag schon über 100 Bewerbungen", sagt sie. Eine Firma zeigte Interesse, doch verhängte dann einen Einstellungsstopp............«
Als ich noch vor Jahren Arbeitssuchende zu ihren Terminen beim Jobcenter begleitet habe fiel es mir schon auf und es wurde mir später auch bestätigt:
die Türen gingen auf und es wurden die Namen derer gerufen, die eintreten sollten.
Nur bei einer Tür wurden Nummern aufgerufen. Dort hatten die "Kunden" einen Doktortitel. Die wollte man nicht bloß stellen.
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Die Wirtschaftskrise hat die Akademiker erreicht. Die Arbeitslosenzahlen unter Hochschulabsolventen steigen. Für Menschen, die gerade mit dem Studium fertig sind, wird der Arbeitsmarkt enger.
Das hatte sich Alisa Sogijaine etwas leichter vorgestellt: einen Master in Wirtschaftsingenieurwesen machen und dann schnell den Berufseinstieg in einem größeren Unternehmen schaffen. "Während des Master-Studiums war mir schnell bewusst, dass ich ein Traineeprogramm machen möchte", sagt die 26-Jährige.
Das ist der Plan vieler Studenten, werden Trainees doch besonders häufig von Unternehmen übernommen und auf spätere Führungspositionen vorbereitet. Doch die Umsetzung gestaltete sich schwierig.
Die Sonne scheint auf die letzten Blätter an den Bäumen vor der Technischen Universität in Berlin-Charlottenburg. Hier hat Sogijaine ihren Abschluss gemacht. Sie berichtet von einer nervenaufreibenden Jobsuche.
Rund 40 oder 50 Bewerbungen habe sie verschickt. Sie konnte Referenzen vorweisen: mehrfach als Werkstudentin gearbeitet, mehrere Praktika absolviert. Ein sehr vorzeigbarer Lebenslauf also.
Doch die Konkurrenz war groß, und viele Unternehmen hätten ohnehin nur ein oder zwei Trainee-Stellen. Wenn sie sich über das Karriere-Netzwerk LinkedIn in Berlin bewarb, "waren da nach einem Tag schon über 100 Bewerbungen", sagt sie. Eine Firma zeigte Interesse, doch verhängte dann einen Einstellungsstopp............«
Als ich noch vor Jahren Arbeitssuchende zu ihren Terminen beim Jobcenter begleitet habe fiel es mir schon auf und es wurde mir später auch bestätigt:
die Türen gingen auf und es wurden die Namen derer gerufen, die eintreten sollten.
Nur bei einer Tür wurden Nummern aufgerufen. Dort hatten die "Kunden" einen Doktortitel. Die wollte man nicht bloß stellen.
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