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Jugend organisiert sich für Frieden

Von Harvey11 Donnerstag 19.02.2026, 09:46

Wie potentiell Wehrpflichtige den Schulstreik am 5. März vorbereiten und warum das so wichtig ist. Ein Bericht aus der Sicht einer Schülerin

»Statt uns die Perspektive auf eine sichere Zukunft in einem friedlichen Land zu bieten, in dem sich die Regierung sich für einen sozialen Staat einsetzt, bekommen wir Jugendliche nun einen Fragebogen zum 18. Geburtstag geschickt. Einen Fragebogen zum Kriegsdienst, ein Symbol der Aufrüstung Deutschlands, auf Kosten des Sozialstaates, auf Kosten unserer Zukunft. Seit Januar wird die Bereitschaft zum Dienst an der Waffe bei allen Jugendlichen erfragt, die 2008 geboren wurden. Ab Sommer 2027 soll die verpflichtende Musterung folgen. Doch wir Schüler halten dagegen, die Mehrheit lehnt eine Rückkehr zur Wehrpflicht ab. Es ist uns klar, dass die Regierung nicht im Interesse der Bevölkerung handelt und schon gar nicht im Interesse der Jugendlichen.

Deutlich geworden ist das erneut am vergangenen Wochenende bei der bundesweiten Schulstreikkonferenz in Göttingen. Sie zielte darauf ab, Bündnisse und Initiativen zu vernetzen, die Arbeit in den Schulstreikkomitees auszuwerten. Denn für den 5. März ist der nächste Schulstreik geplant, zu dem verschiedene Jugendorganisationen aufrufen. Er soll noch größer als der letzte werden. Und der war schon ordentlich: Am 5. Dezember gingen in rund 90 Städten mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler auf die Straße. Trotzdem wurde das »Wehrdienstmodernisierungsgesetz« der Bundesregierung mit einer Mehrheit verabschiedet.

Die geplante Musterung ist ein weiterer Schritt Richtung Militarisierung. Die Mobilisierung zum Schulstreik läuft über verschiedene Wege, besonders beliebt sind soziale Netzwerke. Die verschiedenen Streikkomitees aus den jeweiligen Städten nutzen zum Beispiel Instagram, um über Veranstaltungen zu informieren, über das Thema aufzuklären und zum Mitmachen zu motivieren. Manche arbeiten auch mit verschiedenen Jugendorganisationen zusammen. Das ist zum Beispiel in Münster der Fall, wo das Streikkomitee mit dem »Nein-zur-Wehrpflicht«-Bündnis kooperiert...........«


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Gut so. Es sind gerade die Schüler die spüren, wie unwichtig unseren Regierungen in den letzten Jahren ihre Bildung geworden ist.
Und da sollen sie diese Zustände mit ihrem Leben verteidigen?
Das Land soll kriegstüchtig werden.
Am 5. März könnten die Schüler am eigenen Leib erfahren, wie kriegstüchtig das Land schon ist, wenn es gegen das eigene Volk geht.

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