Von Harvey11
Samstag 07.06.2025, 11:42 – geändert Samstag 07.06.2025, 13:08
Bundesregierung nimmt Kurs auf Wehrpflicht. Zivilschutzbehörde verlangt ebenfalls Zwangsdienst und Milliarden Euro für Bunkerbau
Die Koalition ist im Rüstungswahn, aber noch fehlt menschliches Kanonenfutter. Ausweg: Wehrpflicht für alle. Am Freitag bezifferte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums die für einen Krieg erforderliche Bundeswehrgesamtstärke auf 460.000 Soldatinnen und Soldaten einschließlich Reservekräfte. Am Donnerstag hatte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) noch von 50.000 bis 60.000 zusätzlich erforderlichen aktiven Soldaten gesprochen und die Wehrpflicht ins Spiel gebracht. Am selben Tag äußerte Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: »Ich hoffe, dass es gelingt, Deutschland mit einer Freiwilligenarmee verteidigungsfähig zu machen«. Das sei aber »sehr anspruchsvoll«. Auf die Nachfrage, wieviel Zeit dafür noch bleibe, erklärte er: »Im Grunde keine. Aber ich habe den Eindruck, dass der Verteidigungsminister mit Hochdruck an diesen Fragen arbeitet.«
Krieg braucht Soldaten und die müssen zum Heldentod gezwungen werden.
Deutliche Zahlen: 70 Prozent der Befragten sind für die Erhöhung der »Verteidigungs«ausgaben, 59 Prozent für die Wehrpflicht. Allerdings: 61 Prozent der unter 30jährigen sind gegen sie – in allen anderen Altersgruppen fand sich eine Mehrheit dafür.
Bei denen, die sich opfern sollen, findet sich keine Mehrheit dafür.
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Bundesregierung nimmt Kurs auf Wehrpflicht. Zivilschutzbehörde verlangt ebenfalls Zwangsdienst und Milliarden Euro für Bunkerbau
Die Koalition ist im Rüstungswahn, aber noch fehlt menschliches Kanonenfutter. Ausweg: Wehrpflicht für alle. Am Freitag bezifferte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums die für einen Krieg erforderliche Bundeswehrgesamtstärke auf 460.000 Soldatinnen und Soldaten einschließlich Reservekräfte. Am Donnerstag hatte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) noch von 50.000 bis 60.000 zusätzlich erforderlichen aktiven Soldaten gesprochen und die Wehrpflicht ins Spiel gebracht. Am selben Tag äußerte Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: »Ich hoffe, dass es gelingt, Deutschland mit einer Freiwilligenarmee verteidigungsfähig zu machen«. Das sei aber »sehr anspruchsvoll«. Auf die Nachfrage, wieviel Zeit dafür noch bleibe, erklärte er: »Im Grunde keine. Aber ich habe den Eindruck, dass der Verteidigungsminister mit Hochdruck an diesen Fragen arbeitet.«
Krieg braucht Soldaten und die müssen zum Heldentod gezwungen werden.
Deutliche Zahlen: 70 Prozent der Befragten sind für die Erhöhung der »Verteidigungs«ausgaben, 59 Prozent für die Wehrpflicht. Allerdings: 61 Prozent der unter 30jährigen sind gegen sie – in allen anderen Altersgruppen fand sich eine Mehrheit dafür.
Bei denen, die sich opfern sollen, findet sich keine Mehrheit dafür.
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