Nach der Maskenaffäre und der Hauptrolle bei der geplatzten Wahl der Verfassungsrichter hat der CDUler in der Bevölkerung massiv Vertrauen verloren.
Würde Jens Spahn sich selbst beim Wort nehmen, seine politische Karriere wäre längst beendet. „Beliebtheit kommt und geht. Für mich ist das Vertrauen der Menschen wichtiger“, hat der heute 45-Jährige 2019 in einem Interview mit unserer Zeitungsgruppe gesagt. Wie eine Forsa-Umfrage für den Stern ergab, halten aktuell 75 Prozent der Deutschen den CDU-Politiker für wenig oder gar nicht vertrauenswürdig. Das ist ein desaströser Wert, der seine Gründe hat – und neue Nahrung bekommt.
Ich habe es mir angetan und es gelesen. Vielleicht entdecke ich etwas neues.
Und schon haut es mich vom Sitz. Bereits in seiner Biografie von 2018 steht der Satz: "Sein Ziel ist das Kanzleramt".
Etwas beruhigt hat mich später ja das, was ein Parteifreund von ihm der Zeitung gesagt hat: "Spahn kann nicht Fraktionsvorsitzender. Spahn kann
nicht Kanzler."
Aber etwas kann der Tausendsassa Spahn, er kann sich alles erlauben.
Fast scheint es so, als wolle die Partei dem jungen Burschen seinen Traum nicht zerstören. Schon als Abiturient war sein Berufswunsch Bundeskanzler.
Jetzt könnte man sagen, es ist sein Ziel - aber er kann es nicht.
Aber Merz hatte auch dieses Ziel und bereits schnell fragt man sich, ob er es kann.
Also auf das Wollen und Können kommt es nicht an.
Jetzt bleibt dem Land nur zu hoffen, dass Merz noch eine Weil durchhält.
Wenigstens so lange, bis auch die Union merkt, dass mit Spahn nichts zu gewinnen ist. Auch wenn er beim heimliche Wunschpartner AfD gut ankommt.
Aber das gilt für viele, die in Frage kämen.
Nach der Maskenaffäre und der Hauptrolle bei der geplatzten Wahl der Verfassungsrichter hat der CDUler in der Bevölkerung massiv Vertrauen verloren.
Würde Jens Spahn sich selbst beim Wort nehmen, seine politische Karriere wäre längst beendet. „Beliebtheit kommt und geht. Für mich ist das Vertrauen der Menschen wichtiger“, hat der heute 45-Jährige 2019 in einem Interview mit unserer Zeitungsgruppe gesagt. Wie eine Forsa-Umfrage für den Stern ergab, halten aktuell 75 Prozent der Deutschen den CDU-Politiker für wenig oder gar nicht vertrauenswürdig. Das ist ein desaströser Wert, der seine Gründe hat – und neue Nahrung bekommt.
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Ich habe es mir angetan und es gelesen. Vielleicht entdecke ich etwas neues.
Und schon haut es mich vom Sitz. Bereits in seiner Biografie von 2018 steht der Satz: "Sein Ziel ist das Kanzleramt".
Etwas beruhigt hat mich später ja das, was ein Parteifreund von ihm der Zeitung gesagt hat: "Spahn kann nicht Fraktionsvorsitzender. Spahn kann
nicht Kanzler."
Aber etwas kann der Tausendsassa Spahn, er kann sich alles erlauben.
Fast scheint es so, als wolle die Partei dem jungen Burschen seinen Traum nicht zerstören. Schon als Abiturient war sein Berufswunsch Bundeskanzler.
Jetzt könnte man sagen, es ist sein Ziel - aber er kann es nicht.
Aber Merz hatte auch dieses Ziel und bereits schnell fragt man sich, ob er es kann.
Also auf das Wollen und Können kommt es nicht an.
Jetzt bleibt dem Land nur zu hoffen, dass Merz noch eine Weil durchhält.
Wenigstens so lange, bis auch die Union merkt, dass mit Spahn nichts zu gewinnen ist. Auch wenn er beim heimliche Wunschpartner AfD gut ankommt.
Aber das gilt für viele, die in Frage kämen.