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Jeder Krieg hat einen hohen Preis:

Von SisterAct Donnerstag 14.04.2022, 10:50

Ich kenne kein Land, desssen Bewohner dankbar für die Eroberung ihres Landes waren. auch wenn er unter dem Deckmantel der *Befreiung* geführt wurde.Auch in Deutschland nicht. Man war froh, überlebt zu haben, dass die
Angriffe beendet waren, allenfalls dakbar für Lebensmittel-Carepakete, die von den Menschen gepackt wurden, um die deutschenZivilbölkerung mit Nahrungsmitteln zu versorgen.

Auch wenn es viele Medienberichte gibt, in denen 1945 die gesamte deutsche Bevölkerung dankbar war, dass Deutschland von Hiter befreit wurde.
Die meisten waren nicht dankbar, sondern nur froh. halbwegs heil den Krieg überstanden zu haben.
Ich erinere mich noch gut an den Einmarsch der Amerikaner in meiner Heimatstadt und das Verhalten der Soldaten gegenüber der Bevölkerung.
Ausser, dass sie die Wohnungen und Häuser von Mitgliedern der NSDAP bestetzten und für eigene Zwecke nutzten, verhielten sich die Soldaten gegenüber der Bevölkerung freundlich. Und dennoch gab es Menschen, die sich an unterrägliche Bombennächte, und voller Grauen an Brand-Und Sprengbomen erinnerten, an Menschen, die durch Phosphorbomben brennend durch brennende Häuserzeilen taumelten, eher der Tod sie erlöste.

Ich kann mir deshalb nicht vorstellen, dass die Bewohner der Region Donbass dankbar sind, dass Putin mit *seiner Armee* ihre Region befreien will.

Putin mag sich zwar eines Tages als Sieger fühlen, aber der Verlierer seines Kriegs ist er selbst.
Er kommt mir vor, wie der kleine Karl, der von der Schneekönigin im märchen von Christian Adersen in ihren eisigen Palast entführt wird und versucht, aus zerbrochenen Eisplatten das Wort LIEBE zusamen zu fügen dabei aber immer wiede scheitert...weil es dort ausser ihm, keine Menschen gibt, die fähig sind, andere Menschen zu lieben...

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