Von Feierabend-Mitglied
Mittwoch 13.07.2022, 09:57 – geändert Mittwoch 13.07.2022, 15:47
Wohl jeden hat die Nachricht erreicht vom Attentat auf Japans Premierminister Shinzo Abe. Gerade in Japans Geschichte kommt es häufig vor, dass gegen Politiker Attentate verübt wurden, was dieses aktuelle nicht relativieren soll.
z.B.:nach einigen zuvor in der Vergangenheit verübten Attentaten verübte 1960 ein Mitglied einer rechtsradikalen Vereinigung ein Attentat auf Abes Großvater, den damaligen Premierminister Nobusuke Kishi, das dieser jedoch überlebte. Nur wenige Monate später ermordete ein Rechtsradikaler den Vorsitzenden der Sozialistischen Partei, Inejiro Asanuma, bei einer Rede vor laufenden Fernsehkameras.
Bemerkenswert finde ich dass Abes Grossvater von Rechtradikalen verletzt wurde und Abe bekanntlich eine umstrittene Persönlichkeit war was sein Gesinnung betraf. Sein politischer Slogan: "Wir holen uns Japan zurück" erinnert an Donald Trumps Slogan "Take America Back". Nur erwähnt sei auch seine Tendenz Japans Kriegsvergangenheit zu beschönigen, etc. Das erwähne ich deshalb, weil es die Brisanz aufzeigt bezüglich des Zeitpunkts des Attentats: kurz vor der Wahl zum japanischen Oberhaus.
Bereits jetzt, wo noch nicht klar ist, ob die Hintergründe der Tat politischer Natur waren, erklären die Anhänger des konservativen Politikers ihn bereits zum Märtyrer und wollen seinen Kurs (radikaler?) nun erst recht fort setzen. Kritiker seines nationalistischen Kurses warnen dagegen vor einer Beschönigung der polarisierenden Politikansätze Abes.
Es bleibt also abzuwarten wie es sich in Japan, einem weiteren Mosaikstein in der Weltordnung, weiter geht.
Wohl jeden hat die Nachricht erreicht vom Attentat auf Japans Premierminister Shinzo Abe. Gerade in Japans Geschichte kommt es häufig vor, dass gegen Politiker Attentate verübt wurden, was dieses aktuelle nicht relativieren soll.
z.B.:nach einigen zuvor in der Vergangenheit verübten Attentaten verübte 1960 ein Mitglied einer rechtsradikalen Vereinigung ein Attentat auf Abes Großvater, den damaligen Premierminister Nobusuke Kishi, das dieser jedoch überlebte. Nur wenige Monate später ermordete ein Rechtsradikaler den Vorsitzenden der Sozialistischen Partei, Inejiro Asanuma, bei einer Rede vor laufenden Fernsehkameras.
Bemerkenswert finde ich dass Abes Grossvater von Rechtradikalen verletzt wurde und Abe bekanntlich eine umstrittene Persönlichkeit war was sein Gesinnung betraf. Sein politischer Slogan: "Wir holen uns Japan zurück" erinnert an Donald Trumps Slogan "Take America Back". Nur erwähnt sei auch seine Tendenz Japans Kriegsvergangenheit zu beschönigen, etc. Das erwähne ich deshalb, weil es die Brisanz aufzeigt bezüglich des Zeitpunkts des Attentats: kurz vor der Wahl zum japanischen Oberhaus.
Bereits jetzt, wo noch nicht klar ist, ob die Hintergründe der Tat politischer Natur waren, erklären die Anhänger des konservativen Politikers ihn bereits zum Märtyrer und wollen seinen Kurs (radikaler?) nun erst recht fort setzen. Kritiker seines nationalistischen Kurses warnen dagegen vor einer Beschönigung der polarisierenden Politikansätze Abes.
Es bleibt also abzuwarten wie es sich in Japan, einem weiteren Mosaikstein in der Weltordnung, weiter geht.