Nicht nur Wirecard-Betrüger sondern auch noch russischer Spion.
Zitat aus Der Standard:
"Dass er beste Verbindungen in Geheimdienstkreise hat, gilt mittlerweile als allgemein bekannt. Das "Wall Street Journal" ("WSJ") beschreibt nun detailliert die Geheimdienstaktivitäten des Ex-Wirecard-Managers. Demnach soll der in Dubai an einer Neuaufstellung des Afrika-Imperiums von Ex-Wagner-Chef Jewgenij Prigoschin arbeiten. Zum Zeitpunkt seiner Flucht soll Marsalek bereits seit knapp zehn Jahren als Spion für Russland tätig gewesen sein. So berichtet es die US-Zeitung unter Berufung auf Geheimdienste und Sicherheitsbeamte.
Wirecard als Drehscheibe?
Marsalek soll Wirecard als Drehscheibe für Zahlungen russischer Geheimdienste genutzt haben, um verdeckte Operationen weltweit zu finanzieren. Als Beispiel nennt das "WSJ", dass er dem russischen Militärgeheimdienst GRU und dem Auslandsgeheimdienst SWR geholfen haben soll, Beamte, Informanten und Militär-Dienstleister zu bezahlen. Auch in Konfliktgebiete im Nahen Osten und Afrika soll Geld geschleust worden sein – unter anderem für Waffenkäufe. Doch nicht nur Geld soll geflossen sein. Auch Informationen sollen von dem Österreicher Marsalek weitergetragen worden sein. Details über Wirecard-Kunden soll der ehemalige Manager gesammelt und nach Moskau weitergeleitet haben. Laut "WSJ" geht es hier um Informationen über den deutschen Bundesnachrichtendienst oder den deutschen Bundeskriminaldienst. Auch diese Behörden nutzten Kreditkarten und Bankkonten von Wirecard für ihre Agenten.
Um an Informationen zu gelangen, zapfte Marsalek auch seine Kontakte im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (heute Direktion Staatsschutz und Nachrichten; DSN) an."
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Nicht nur Wirecard-Betrüger sondern auch noch russischer Spion.
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"Dass er beste Verbindungen in Geheimdienstkreise hat, gilt mittlerweile als allgemein bekannt. Das "Wall Street Journal" ("WSJ") beschreibt nun detailliert die Geheimdienstaktivitäten des Ex-Wirecard-Managers. Demnach soll der in Dubai an einer Neuaufstellung des Afrika-Imperiums von Ex-Wagner-Chef Jewgenij Prigoschin arbeiten. Zum Zeitpunkt seiner Flucht soll Marsalek bereits seit knapp zehn Jahren als Spion für Russland tätig gewesen sein. So berichtet es die US-Zeitung unter Berufung auf Geheimdienste und Sicherheitsbeamte.
Wirecard als Drehscheibe?
Marsalek soll Wirecard als Drehscheibe für Zahlungen russischer Geheimdienste genutzt haben, um verdeckte Operationen weltweit zu finanzieren. Als Beispiel nennt das "WSJ", dass er dem russischen Militärgeheimdienst GRU und dem Auslandsgeheimdienst SWR geholfen haben soll, Beamte, Informanten und Militär-Dienstleister zu bezahlen. Auch in Konfliktgebiete im Nahen Osten und Afrika soll Geld geschleust worden sein – unter anderem für Waffenkäufe. Doch nicht nur Geld soll geflossen sein. Auch Informationen sollen von dem Österreicher Marsalek weitergetragen worden sein. Details über Wirecard-Kunden soll der ehemalige Manager gesammelt und nach Moskau weitergeleitet haben. Laut "WSJ" geht es hier um Informationen über den deutschen Bundesnachrichtendienst oder den deutschen Bundeskriminaldienst. Auch diese Behörden nutzten Kreditkarten und Bankkonten von Wirecard für ihre Agenten.
Um an Informationen zu gelangen, zapfte Marsalek auch seine Kontakte im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (heute Direktion Staatsschutz und Nachrichten; DSN) an."
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