Von Feierabend-Mitglied
Donnerstag 20.04.2023, 11:04 – geändert Donnerstag 20.04.2023, 11:09
Andere Länder andere Sitten. Hier Neuseeland.
Den Jagdwettbewerb für Junioren gibt es schon seit Längerem. Er ist Teil des jährlichen Jagdwettbewerbs, der zugleich als Spendenaktion für die ortsansässige Roterham Schule fungiert. Im letzten Jahr standen für die 250 teilnehmenden Junioren allerdings bloss Opossums, Enten, Hasen, Ratten und Gänse auf der Abschussliste, berichtet die neuseeländische Newsplattform Stuff.
Weil es dort ein Katzenproblem gibt, entschloss man sich kurzerhand, für verwilderte Hauskatzen eine eigene Abschusskategorie einzuführen. Der Wettbewerb richtete sich allerdings nicht an erfahrene Jägerinnen und Jäger, sondern an Kinder unter 14 Jahren. Das Kind, das die meisten Katzen erschiesst, gewinnt 250 Dollar.
Einerseits ist es verständlich, dass man gegen das ernsthafte Problem mit verwilderten Katzen etwas unternehmen will - aber Kinder nicht nur überhaupt an Jagdwettbewerben teilnehmen zu lassen sondern auch noch dafür mit Geld zu ködern? Dadurch bleibt eine Kinderseele nicht unbeeinflusst. Und prompt gab es auch einen Aufschrei in Gesellschaft und Medien, weshalb man die Katzenkategorie aus dem Wettbewerb wieder strich.
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Weil es dort ein Katzenproblem gibt, entschloss man sich kurzerhand, für verwilderte Hauskatzen eine eigene Abschusskategorie einzuführen. Der Wettbewerb richtete sich allerdings nicht an erfahrene Jägerinnen und Jäger, sondern an Kinder unter 14 Jahren. Das Kind, das die meisten Katzen erschiesst, gewinnt 250 Dollar.
Einerseits ist es verständlich, dass man gegen das ernsthafte Problem mit verwilderten Katzen etwas unternehmen will - aber Kinder nicht nur überhaupt an Jagdwettbewerben teilnehmen zu lassen sondern auch noch dafür mit Geld zu ködern? Dadurch bleibt eine Kinderseele nicht unbeeinflusst. Und prompt gab es auch einen Aufschrei in Gesellschaft und Medien, weshalb man die Katzenkategorie aus dem Wettbewerb wieder strich.
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