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Ja zu Frieden

Von Harvey11 Mittwoch 02.10.2024, 09:20 – geändert Mittwoch 02.10.2024, 09:21

Mehr denn je bedarf die Bundesrepublik einer starken Friedensbewegung. Allein die kurze bilaterale Mitteilung vom 10. Juli am Rande des NATO-Gipfels in Washington, ab 2026 in der Bundesrepublik neue weitreichende US-Mittelstreckenraketen zu stationieren, signalisiert: Die Kriegsvorbereitung wird beschleunigt, die Desinformation gesteigert. Mit den neuen Geschossen soll angeblich eine »Fähigkeitslücke« gegenüber Russland geschlossen werden. Die NATO ist aber bei see- und luftgestützten Waffen nach eigenen Angaben haushoch überlegen. Die Raketen, Marschflugkörper und Hyperschallwaffen sind Erstschlagswaffen, die aufgrund extrem kurzer Vorwarnzeiten das Risiko eines Atomkrieges auf deutschem Territorium – nicht auf dem der USA – sprunghaft erhöhen. Sie können nicht nur konventionelle, sondern auch atomare Sprengköpfe tragen. Anders als vor 40 Jahren sollen die Raketen nicht in mehreren NATO-Ländern, sondern nur in der Bundesrepublik stationiert werden. Eine öffentliche Debatte wurde unterbunden.
Anders als vor 40 Jahren sollen die Raketen nicht in mehreren NATO-Ländern, sondern nur in der Bundesrepublik stationiert werden.

Es wird erzählt, dass wir am meisten von der EU profitieren würden.
Wollen oder sollen wir jetzt auch am meisten von der NATO profitieren?
Jedenfalls werde ich mich auf meine alten Tage morgen wieder einreihen.
Das ist leider nötig, weil immer noch zu viele die Märchen von den kriegslüsternen Russen glauben.


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