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Ja, ja, die Putinfreunde

Von ehemaliges Mitglied 24.04.2022, 13:02 – geändert 24.04.2022, 14:40

Gerade einmal drei Jahre ist es her, dass Mercedes seine erste Pkw-Fabrik in Russland einweihte, unweit der Hauptstadt Moskau.
Ein echtes Vorzeigeprojekt: 250 Millionen Euro hatte das Werk gekostet, mehr als 1000 Menschen können dort arbeiten, als erstes Modell wurde die E-Klasse dort für den russischen Markt gebaut.

Mit dabei bei der Eröffnung im Frühjahr 2019: Russlands Präsident Wladimir Putin. Auch der damalige Daimler-Chef Dieter Zetsche war angereist, genau wie der damalige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Ein "Leuchtturmprojekt in den deutsch-russischen Beziehungen", nannte der Minister die Fabrik und erwähnte dann doch noch kurz, dass man "natürlich" auch die politischen Probleme lösen müsse.

BMW hatte mit seinem russischen Partner Avtotor im vergangenen Jahr noch 12 000 Autos in Kaliningrad (Königsberg) gebaut

VW hat in Kaluga südwestlich von Moskau und im weiter östlich gelegenen Nischni Nowgorod eine eigene Fertigung.

Man sollte die Vorstände dieser deutschen Autohersteller federn und teeren.
Oder doch nicht?

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