AfD kritisiert Bauhaus: „Irrweg der Moderne“
Die sachsen-anhaltinische AfD-Fraktion sieht das Bauhaus als „Irrweg der Moderne“. Die Geschichte um das Bauhaus sei zu wenig kritisch aufgearbeitet, sagte Fraktionsvize Hans-Thomas Tillschneider. Das Bauhaus in Berlin, Dessau und Weimar gilt als wichtige Schule für Kunst, Design und Architektur im 20. Jahrhundert. Im Landtag von Sachsen-Anhalt fordert die AfD eine „kritische Auseinandersetzung“, ein entsprechender Antrag soll am Freitag beraten werden. In dem Land wird die AfD vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. dpa/Gießener Allgemeine
Über die Kunst lässt sich manchmal so schön streiten, oft auch spotten. Ephraim Kishon hat das so schön gemacht in seinem Theaterstück: Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht.
Jetzt erhebt sich schon wieder eine Partei und maßt sich an darüber zu bestimmen, was das Deutsche Volk unter Kunst zu verstehen hat und was nicht. Was man ihm zeigen darf und was nicht. Endet das wieder in einer staatlichen Entscheidung darüber, was entartet und was erhaltenswert ist? Dann könnten bald in manchen Städten die Bagger rollen.
Wieder greift diese Partei ein Thema auf, welches bei den Stammtischen ankommt.
Und unsere, noch staatstragenden Parteien?
„Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister Werd’ ich nun nicht los.“
Goethe gilt ja noch nicht als entartet.
AfD kritisiert Bauhaus: „Irrweg der Moderne“
Die sachsen-anhaltinische AfD-Fraktion sieht das Bauhaus als „Irrweg der Moderne“. Die Geschichte um das Bauhaus sei zu wenig kritisch aufgearbeitet, sagte Fraktionsvize Hans-Thomas Tillschneider. Das Bauhaus in Berlin, Dessau und Weimar gilt als wichtige Schule für Kunst, Design und Architektur im 20. Jahrhundert. Im Landtag von Sachsen-Anhalt fordert die AfD eine „kritische Auseinandersetzung“, ein entsprechender Antrag soll am Freitag beraten werden. In dem Land wird die AfD vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. dpa/Gießener Allgemeine
Über die Kunst lässt sich manchmal so schön streiten, oft auch spotten. Ephraim Kishon hat das so schön gemacht in seinem Theaterstück: Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht.
Jetzt erhebt sich schon wieder eine Partei und maßt sich an darüber zu bestimmen, was das Deutsche Volk unter Kunst zu verstehen hat und was nicht. Was man ihm zeigen darf und was nicht. Endet das wieder in einer staatlichen Entscheidung darüber, was entartet und was erhaltenswert ist? Dann könnten bald in manchen Städten die Bagger rollen.
Wieder greift diese Partei ein Thema auf, welches bei den Stammtischen ankommt.
Und unsere, noch staatstragenden Parteien?
„Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister Werd’ ich nun nicht los.“
Goethe gilt ja noch nicht als entartet.