Nach US-Kriegseintritt beschließt Parlament in Teheran Austritt aus Atomwaffensperrvertrag. Schäden an Nuklearanlagen unklar
Während Washington herumposaunt, das iranische (zivile) Atomprogramm sei Geschichte, hieß es am Sonntag aus Teheran nüchtern: Ein Teil des Bereichs um die unterirdische Urananreicherungsanlage Fordo wurde durch einen feindlichen Luftangriff beschädigt, meldete IRNA. Tasnim bestätigte Angriffe »in der Nähe« der Atomanlagen von Isfahan und Natans. Von der Satellitenfirma Maxar bereitgestellte Bilder zeigten Fordo zumindest oberirdisch intakt; vor zwei Tagen habe es »ungewöhnliche Lkw- und Fahrzeugaktivitäten« an der am besten gesicherten iranischen Anlage gegeben, wie ein Analyst gegenüber der Washington Post erklärte. Der iranische General a. D. Mohsen Resai hatte vor wenigen Tagen in einem TV-Interview erklärt, dass »alle Materialien« vor dem Angriff Israels »weggeschafft« worden seien.
Es war klar, dass Trump wieder eine Entscheidung alleine trifft und seine Bomber fliegen lässt.
Und während der per internationalem Haftbefehl gesuchte israelische Premier Benjamin Netanjahu Trump zu dem »gewagten« Angriff gratulierte, beschloss das Parlament in Teheran unterdessen den Austritt des Landes aus dem Atomwaffensperrvertrag, der es Ländern ohne Nukleararsenal verbietet, an solche Waffen zu gelangen. Eine Blockade der für den weltweiten Transport von Öl wichtigen Straße von Hormus stand ebenfalls im Raum. »Eine Chance auf Frieden«, wie sie Unionsfraktionschef Jens Spahn in der Eskalation sehen wollte, ist es wohl nicht.
Schön, wie Trump die Welt, und besonders Europa, auseinanderdividiert.
Die EU? Nur noch ein aufgeregter Hühnerhaufen die sich Gedanken über ihren Hahn machen statt ihn endlich vom Hof zu jagen.
»Eine Chance auf Frieden«, wie sie Unionsfraktionschef Jens Spahn in der Eskalation sehen wollte, ist es wohl nicht.
Der Spahn hat schon so viel gesehen, aber auch schon mal klar gesehen?
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Nach US-Kriegseintritt beschließt Parlament in Teheran Austritt aus Atomwaffensperrvertrag. Schäden an Nuklearanlagen unklar
Während Washington herumposaunt, das iranische (zivile) Atomprogramm sei Geschichte, hieß es am Sonntag aus Teheran nüchtern: Ein Teil des Bereichs um die unterirdische Urananreicherungsanlage Fordo wurde durch einen feindlichen Luftangriff beschädigt, meldete IRNA. Tasnim bestätigte Angriffe »in der Nähe« der Atomanlagen von Isfahan und Natans. Von der Satellitenfirma Maxar bereitgestellte Bilder zeigten Fordo zumindest oberirdisch intakt; vor zwei Tagen habe es »ungewöhnliche Lkw- und Fahrzeugaktivitäten« an der am besten gesicherten iranischen Anlage gegeben, wie ein Analyst gegenüber der Washington Post erklärte. Der iranische General a. D. Mohsen Resai hatte vor wenigen Tagen in einem TV-Interview erklärt, dass »alle Materialien« vor dem Angriff Israels »weggeschafft« worden seien.
Es war klar, dass Trump wieder eine Entscheidung alleine trifft und seine Bomber fliegen lässt.
Und während der per internationalem Haftbefehl gesuchte israelische Premier Benjamin Netanjahu Trump zu dem »gewagten« Angriff gratulierte, beschloss das Parlament in Teheran unterdessen den Austritt des Landes aus dem Atomwaffensperrvertrag, der es Ländern ohne Nukleararsenal verbietet, an solche Waffen zu gelangen. Eine Blockade der für den weltweiten Transport von Öl wichtigen Straße von Hormus stand ebenfalls im Raum. »Eine Chance auf Frieden«, wie sie Unionsfraktionschef Jens Spahn in der Eskalation sehen wollte, ist es wohl nicht.
Schön, wie Trump die Welt, und besonders Europa, auseinanderdividiert.
Die EU? Nur noch ein aufgeregter Hühnerhaufen die sich Gedanken über ihren Hahn machen statt ihn endlich vom Hof zu jagen.
»Eine Chance auf Frieden«, wie sie Unionsfraktionschef Jens Spahn in der Eskalation sehen wollte, ist es wohl nicht.
Der Spahn hat schon so viel gesehen, aber auch schon mal klar gesehen?
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