Von Harvey11
Dienstag 22.07.2025, 10:10 – geändert Dienstag 22.07.2025, 10:50
Investitionsgipfel im Kanzleramt
Kapitalisten unter sich
Beratungen im Kanzleramt über Investitionen in Höhe von 631 Milliarden Euro
Was besprechen Wirtschaftsbosse und Regierungsvertreter, wenn die lästigen Beschäftigten nicht dabei sind? Am Montag haben sie im Kanzleramt beraten, wie sie 631 Milliarden Euro am Standort Deutschland investieren können. Diese Summe wollen die 61 Firmen der Kapitalallianz »Made for Germany« bis 2028 in die Hand nehmen, um »ein Signal zu setzen für Wirtschaftswachstum und Zukunftsfähigkeit«. Eine der »größten Investitionsinitiativen, die wir in Deutschland in den letzten Jahrzehnten hatten«, verkündete Bundeskanzler Friedrich Merz nach dem Treffen vor Journalisten.
Sie wollen also ein Signal für Wirtschaftswachstum setzen.
Törööö, da soll was wachsen.
Aber wie? Mehr produzieren? Aber was? Wer soll das denn alles kaufen?
Billiger werden? Also Löhne weiter runter? Aber andere produzieren in
besserer Qualität.
Wer könnte dieses Bündnis besser anführen als Merz, dessen Exkollegen von Blackrock ebenfalls vor Ort waren, außerdem Springer-Boss Mathias Döpfner und Alexander Geiser von der Finanzberatung FGS Global? Mit dabei sind auch die Autokonzerne BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen, die Rüstungsproduzenten Rheinmetall und Airbus sowie weitere Großunternehmen.
Also egal was passiert, das Haus Springer muss die Deutschen anfeuern.
Dann los Törööööö, jetzt geht es los mit dem Wachstum. Wir müssen nur daran glauben.
Und im Radio dudelt wieder: "Davon geht die Welt nicht unter" und "Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen".
Das würde auch dringend gebraucht.
Als Begleitmusik zur Ablenkung wird der Springerverlag den Russen immer näher kommen lassen.
Es muss schon schlimm sein, wenn man sich zu einer solchen Zirkusveranstaltung gezwungen sieht.
Die Aktionäre werden sich freuen. Bei denen wird das Geld ankommen.
Dumm ist hauptsächlich, dass man China nicht vorschreiben kann, qualitativ schlechtere Waren zu produzieren und sich mehr auf die alten Ladenhüter zu konzentrieren.
Denn niedrige Löhne und Subventionen haben wir auch.
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Kapitalisten unter sich
Beratungen im Kanzleramt über Investitionen in Höhe von 631 Milliarden Euro
Was besprechen Wirtschaftsbosse und Regierungsvertreter, wenn die lästigen Beschäftigten nicht dabei sind? Am Montag haben sie im Kanzleramt beraten, wie sie 631 Milliarden Euro am Standort Deutschland investieren können. Diese Summe wollen die 61 Firmen der Kapitalallianz »Made for Germany« bis 2028 in die Hand nehmen, um »ein Signal zu setzen für Wirtschaftswachstum und Zukunftsfähigkeit«. Eine der »größten Investitionsinitiativen, die wir in Deutschland in den letzten Jahrzehnten hatten«, verkündete Bundeskanzler Friedrich Merz nach dem Treffen vor Journalisten.
Sie wollen also ein Signal für Wirtschaftswachstum setzen.
Törööö, da soll was wachsen.
Aber wie? Mehr produzieren? Aber was? Wer soll das denn alles kaufen?
Billiger werden? Also Löhne weiter runter? Aber andere produzieren in
besserer Qualität.
Wer könnte dieses Bündnis besser anführen als Merz, dessen Exkollegen von Blackrock ebenfalls vor Ort waren, außerdem Springer-Boss Mathias Döpfner und Alexander Geiser von der Finanzberatung FGS Global? Mit dabei sind auch die Autokonzerne BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen, die Rüstungsproduzenten Rheinmetall und Airbus sowie weitere Großunternehmen.
Also egal was passiert, das Haus Springer muss die Deutschen anfeuern.
Dann los Törööööö, jetzt geht es los mit dem Wachstum. Wir müssen nur daran glauben.
Und im Radio dudelt wieder: "Davon geht die Welt nicht unter" und "Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen".
Das würde auch dringend gebraucht.
Als Begleitmusik zur Ablenkung wird der Springerverlag den Russen immer näher kommen lassen.
Es muss schon schlimm sein, wenn man sich zu einer solchen Zirkusveranstaltung gezwungen sieht.
Die Aktionäre werden sich freuen. Bei denen wird das Geld ankommen.
Dumm ist hauptsächlich, dass man China nicht vorschreiben kann, qualitativ schlechtere Waren zu produzieren und sich mehr auf die alten Ladenhüter zu konzentrieren.
Denn niedrige Löhne und Subventionen haben wir auch.
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