Immer wieder gehen weltweit Tausende Menschen gegen den russischen Angriffskrieg auf die Straße. In Russland sucht man solche Szenen vergebens. Demonstrationen, Störaktionen, laute Diskussionen in den Regionalparlamenten – Fehlanzeige. Offener Protest in Russland gegen den Krieg in der Ukraine findet so gut wie nicht statt.
Ein großer Teil der Bevölkerung nimmt die Geschehnisse in der Ukraine hin, Umfragen zufolge informiert sich nur etwas mehr als die Hälfte aktiv über die Entwicklungen im von Russland angegriffenen Nachbarland. Die Kriegsignoranz ist groß.
Und doch begehren einige Russinnen und Russen auf – wenn auch mit subtilen Mitteln......
.....
Nein zum Karpfen"
"Njet woinje!" ("Nein zum Krieg") ist seit dem 24. Februar 2022 zu einer Antikriegslosung geworden. Diese wird nun vielfach umgedeutet, weil das Wort "Krieg" in Bezug auf den Angriff auf die Ukraine in Russland verboten ist. Es darf lediglich von "Spezialoperation" gesprochen werden. So wurde "Njet woinje" kurzerhand zu "Njet woblje........
Auch das Symbol "Z", das zu Beginn der russischen Invasion in die Gesamtukraine zum Erkennungszeichen der russischen Armee und ihrer Unterstützer wurde, interpretieren Kriegsgegner um. Sie kreierten mit dem Symbol, über das viel gerätselt wurde, weil es kein Buchstabe im kyrillischen Alphabet ist, ein Wortspiel auf einem T-Shirt.
Der T-Shirt-Aufdruck liest sich auf den ersten Blick als "Z", also wie ein kriegsbefürwortendes Statement. Auf den zweiten Blick steht es, gekippt, für den Anfangsbuchstaben des russischen inhaftierten Oppositionspolitikers Alexej Nawalny. Ein Foto davon ging ebenfalls durchs Netz. Auch damit begehren Russinnen und Russen auf. Ein Instagram-Nutzer postete dazu: "Was die Bullen wohl dazu sagen würden?"
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Immer wieder gehen weltweit Tausende Menschen gegen den russischen Angriffskrieg auf die Straße. In Russland sucht man solche Szenen vergebens. Demonstrationen, Störaktionen, laute Diskussionen in den Regionalparlamenten – Fehlanzeige. Offener Protest in Russland gegen den Krieg in der Ukraine findet so gut wie nicht statt.
Ein großer Teil der Bevölkerung nimmt die Geschehnisse in der Ukraine hin, Umfragen zufolge informiert sich nur etwas mehr als die Hälfte aktiv über die Entwicklungen im von Russland angegriffenen Nachbarland. Die Kriegsignoranz ist groß.
Und doch begehren einige Russinnen und Russen auf – wenn auch mit subtilen Mitteln......
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Nein zum Karpfen"
"Njet woinje!" ("Nein zum Krieg") ist seit dem 24. Februar 2022 zu einer Antikriegslosung geworden. Diese wird nun vielfach umgedeutet, weil das Wort "Krieg" in Bezug auf den Angriff auf die Ukraine in Russland verboten ist. Es darf lediglich von "Spezialoperation" gesprochen werden. So wurde "Njet woinje" kurzerhand zu "Njet woblje........
Auch das Symbol "Z", das zu Beginn der russischen Invasion in die Gesamtukraine zum Erkennungszeichen der russischen Armee und ihrer Unterstützer wurde, interpretieren Kriegsgegner um. Sie kreierten mit dem Symbol, über das viel gerätselt wurde, weil es kein Buchstabe im kyrillischen Alphabet ist, ein Wortspiel auf einem T-Shirt.
Der T-Shirt-Aufdruck liest sich auf den ersten Blick als "Z", also wie ein kriegsbefürwortendes Statement. Auf den zweiten Blick steht es, gekippt, für den Anfangsbuchstaben des russischen inhaftierten Oppositionspolitikers Alexej Nawalny. Ein Foto davon ging ebenfalls durchs Netz. Auch damit begehren Russinnen und Russen auf. Ein Instagram-Nutzer postete dazu: "Was die Bullen wohl dazu sagen würden?"
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