»Veteranentag«: Propagandaveranstaltung zur Normalisierung des Militärischen
Der »Nationale Veteranentag« sei laut Julia Klöckner (CDU) längst überfällig gewesen. »Es war höchste Zeit für diesen Schritt«, verkündete die Bundestagspräsidentin als Schirmherrin dieser Propagandaveranstaltung am Sonntag bei den zentralen Feierlichkeiten vor dem Reichstagsgebäude. Angesichts der laufenden Kriegsvorbereitungen scheint es auch nur konsequent, mit einem solchen »Ehrentag« das Militär als notwendigen Teil der Gesellschaft zu normalisieren – oder in Klöckners Worten – »öffentliche Sichtbarkeit, Anerkennung, Respekt für alle, die in den Streitkräften unseres Landes gedient haben« zu schaffen.
Der Jubeltag für das Soldatentum und alles Militärische ist vorbei.
Ich frage mich nun, ob an den Jubelfeiern für das Töten auch der Sozialverband VdK beteiligt war.
Denn kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bildeten Kriegsüberlebende in Städten und Gemeinden Selbsthilfegruppen, um die Interessen von Kriegsgeschädigten, Witwen und Waisen gegenüber der Verwaltung zu vertreten. In den Jahren zwischen 1946 und 1952 etablierten sich die Landesverbände des VdK e. V. und das bedeutete "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands".
Der gehörte zu dieser Jubelfeierlichkeit eigentlich dazu.
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»Veteranentag«: Propagandaveranstaltung zur Normalisierung des Militärischen
Der »Nationale Veteranentag« sei laut Julia Klöckner (CDU) längst überfällig gewesen. »Es war höchste Zeit für diesen Schritt«, verkündete die Bundestagspräsidentin als Schirmherrin dieser Propagandaveranstaltung am Sonntag bei den zentralen Feierlichkeiten vor dem Reichstagsgebäude. Angesichts der laufenden Kriegsvorbereitungen scheint es auch nur konsequent, mit einem solchen »Ehrentag« das Militär als notwendigen Teil der Gesellschaft zu normalisieren – oder in Klöckners Worten – »öffentliche Sichtbarkeit, Anerkennung, Respekt für alle, die in den Streitkräften unseres Landes gedient haben« zu schaffen.
Der Jubeltag für das Soldatentum und alles Militärische ist vorbei.
Ich frage mich nun, ob an den Jubelfeiern für das Töten auch der Sozialverband VdK beteiligt war.
Denn kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bildeten Kriegsüberlebende in Städten und Gemeinden Selbsthilfegruppen, um die Interessen von Kriegsgeschädigten, Witwen und Waisen gegenüber der Verwaltung zu vertreten. In den Jahren zwischen 1946 und 1952 etablierten sich die Landesverbände des VdK e. V. und das bedeutete "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands".
Der gehörte zu dieser Jubelfeierlichkeit eigentlich dazu.
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