Industrie verteilt »fröhlich die Pfründe«: Haushälter bremsen Laserwaffen-Projekt
Im Haushaltsausschuss des Bundestags gibt es Bedenken gegen die geplante Auftragsvergabe bei der Entwicklung einer Laserwaffe. Eine entsprechende 25-Millionen-Euro-Vorlage des Bundesfinanzministeriums für die Vergabe an die Rüstungskonzerne Rheinmetall und MBDA sei von den Haushältern gestoppt worden, berichtete das Portal The Pioneer am Montag. Der Nachrichtenagentur dpa wurde aus dem Ausschuss bestätigt, dass die Abgeordneten eine umfassendere »Marktsichtung« wollen. Dabei wurde auch auf die veranschlagten Kosten des Projektes hingewiesen. So hätten die Niederlande einen Demonstrator mit 100 Kilowatt Leistung für 190 Millionen Euro angeschafft. Deutschland wolle einen Demonstrator mit 60 Kilowatt Leistung für 462 Millionen Euro entwickeln lassen.
Der Grünen-Haushaltspolitiker Sebastian Schäfer sagte The Pioneer: »Wir haben Informationen, dass möglicherweise andere Unternehmen für weniger Geld mehr Leistungen liefern können.« Er äußerte auch grundsätzliche Kritik. Es gebe viele Rüstungsprojekte, bei denen man große Fragezeichen machen könne. »Die Industrie verteilt sich fröhlich die Pfründe gegenseitig und der Steuerzahler der Zukunft darf das dann bezahlen«, so Schäfer.
Rheinmetall und MBDA Deutschland kooperieren bereits seit 2019 bei dem Thema. Ein Demonstrator - also eine Laserwaffe im Erprobungsstadium - wurde zusammen entwickelt. Von 2029 an soll das Produkt einsatzreif sein. (dpa/jW)
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Jetzt schwärmt man von Laserwaffen, weil es mit Atombomben Probleme geben könnte.
Munter sollen Forschungsaufträge vergeben werden, obwohl so ein Ding fast fertig ist und ein Jahr bevor die Russen kommen einsatzbereit wäre.
Nur, andere könnten es billiger machen. Ein Tod dritter Klasse tut es doch auch. Hin ist hin. Sind doch Feinde.
Da ist wohl noch etwas Sondervermögen übrig und das muss weg.
Industrie verteilt »fröhlich die Pfründe«: Haushälter bremsen Laserwaffen-Projekt
Im Haushaltsausschuss des Bundestags gibt es Bedenken gegen die geplante Auftragsvergabe bei der Entwicklung einer Laserwaffe. Eine entsprechende 25-Millionen-Euro-Vorlage des Bundesfinanzministeriums für die Vergabe an die Rüstungskonzerne Rheinmetall und MBDA sei von den Haushältern gestoppt worden, berichtete das Portal The Pioneer am Montag. Der Nachrichtenagentur dpa wurde aus dem Ausschuss bestätigt, dass die Abgeordneten eine umfassendere »Marktsichtung« wollen. Dabei wurde auch auf die veranschlagten Kosten des Projektes hingewiesen. So hätten die Niederlande einen Demonstrator mit 100 Kilowatt Leistung für 190 Millionen Euro angeschafft. Deutschland wolle einen Demonstrator mit 60 Kilowatt Leistung für 462 Millionen Euro entwickeln lassen.
Der Grünen-Haushaltspolitiker Sebastian Schäfer sagte The Pioneer: »Wir haben Informationen, dass möglicherweise andere Unternehmen für weniger Geld mehr Leistungen liefern können.« Er äußerte auch grundsätzliche Kritik. Es gebe viele Rüstungsprojekte, bei denen man große Fragezeichen machen könne. »Die Industrie verteilt sich fröhlich die Pfründe gegenseitig und der Steuerzahler der Zukunft darf das dann bezahlen«, so Schäfer.
Rheinmetall und MBDA Deutschland kooperieren bereits seit 2019 bei dem Thema. Ein Demonstrator - also eine Laserwaffe im Erprobungsstadium - wurde zusammen entwickelt. Von 2029 an soll das Produkt einsatzreif sein. (dpa/jW)
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Jetzt schwärmt man von Laserwaffen, weil es mit Atombomben Probleme geben könnte.
Munter sollen Forschungsaufträge vergeben werden, obwohl so ein Ding fast fertig ist und ein Jahr bevor die Russen kommen einsatzbereit wäre.
Nur, andere könnten es billiger machen. Ein Tod dritter Klasse tut es doch auch. Hin ist hin. Sind doch Feinde.
Da ist wohl noch etwas Sondervermögen übrig und das muss weg.