Von Feierabend-Mitglied
Donnerstag 22.05.2025, 08:35 – geändert Donnerstag 22.05.2025, 15:18
Bundesbildungsministerin Karin Prien ist dafür, dass alle Kinder und Jugendlichen während ihrer Schulzeit eine KZ-Gedenkstätte besuchen. Sie sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, die Lehrpläne sollten das vorsehen. Allerdings mache ein solcher Besuch allein noch keine Antifaschisten und keine Demokraten. Er müsse in einen guten Unterricht eingebettet werden.
Dazu aus eigener Erfahrung: Vor vielen Jahren wurde meine Familie während eines Familienbesuchs in der DDR vom Rat des Kreises eigeladen zur einer "Kulturfahrt" u.a. nach Weimar, das Goethe-Haus besichtigen etc. Ohne Vorankündigung landeten wir später in Buchenwald, um uns vorzuführen was die schlimmen Menschen des Westens getan haben.
Ich sehe heute noch die Bilder vor mir von riesigen Glascontainern mit Bergen von abgetragenen Schuhen und abrasierten Haaren. Jeder Schuh und jeder Haarbüschel gehörte einst zu einem Menschen! Die Verbrennungsöfen, deren Türen offen standen. Die Baracken, in denen Menschn wie Vieh gehalten wurden bis zu ihrem Tode. Erst DAS machte die Dimension dieser Verbrechen einigermassen vorstellbar. Erzählungen Betroffener und Bilder, Filme über diese Verbrechen können diese Intensität nicht vermitteln.
Bundesbildungsministerin Karin Prien ist dafür, dass alle Kinder und Jugendlichen während ihrer Schulzeit eine KZ-Gedenkstätte besuchen. Sie sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, die Lehrpläne sollten das vorsehen. Allerdings mache ein solcher Besuch allein noch keine Antifaschisten und keine Demokraten. Er müsse in einen guten Unterricht eingebettet werden.
Dazu aus eigener Erfahrung: Vor vielen Jahren wurde meine Familie während eines Familienbesuchs in der DDR vom Rat des Kreises eigeladen zur einer "Kulturfahrt" u.a. nach Weimar, das Goethe-Haus besichtigen etc. Ohne Vorankündigung landeten wir später in Buchenwald, um uns vorzuführen was die schlimmen Menschen des Westens getan haben.
Ich sehe heute noch die Bilder vor mir von riesigen Glascontainern mit Bergen von abgetragenen Schuhen und abrasierten Haaren. Jeder Schuh und jeder Haarbüschel gehörte einst zu einem Menschen! Die Verbrennungsöfen, deren Türen offen standen. Die Baracken, in denen Menschn wie Vieh gehalten wurden bis zu ihrem Tode. Erst DAS machte die Dimension dieser Verbrechen einigermassen vorstellbar. Erzählungen Betroffener und Bilder, Filme über diese Verbrechen können diese Intensität nicht vermitteln.