Die Direktreduktionsanlage für grünen Stahl von Thyssenkrupp sollte 2026 fertig sein, mittlerweile wurde auf 2027 verschoben. Zum Betrieb werden 143.000 Tonnen Wasserstoff jährlich benötigt, der sollte bis 2026 verfügbar sein, ist er aber nicht.Momentan befinden sich 88 Prozent der bis 2030 angekündigten Wasserstoffprojekte noch in der Konzept- und Machbarkeitsstudienphase, so eine Erhebung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Nur bei zwölf Prozent ist die finale Finanzierungsentscheidung schon gefallen oder wird bereits gebaut. Immerhin hat sich deren Zahl zu 2023 verdreifacht. Im Betrieb ist bislang jedoch gerade mal ein Prozent.
Mittlerweile ist Erdgas aber wieder so günstig, dass die Bereitschaft von Firmen sich an Wasserstoffprojekten zu beteiligen gesunken ist.
Man könnte das Stahwerk auch mit Erdgas betreiben.Tatsächlich ist grüner Wasserstoff laut BDEW aktuell mit fast sieben Euro pro Kilogramm rund doppelt so teuer wie Erdgas (tuev-nord.de 26.6. 2025, wo bleibt der Wasserstoff?)
Die Baukosten für das Stahlwerk Thyssenkrupp von 3 Milliarden € , davon 2 Mrd staatliche Fördermittel,werden wegen der Preissteigerungen auch nicht reichen.
Der Stahlkonzern Arcelor Mittal hat seine Grünstahlpläne für die Stahlwerke Bremem und Eisenhüttenstadt gestoppt und auf die bereits genehmigten Fördermittel von 1,3 Milliarden € verzichtet.Warum wohl?
"Unter den gegebenen Rahmenbedingungen ist nicht sichergestellt, dass wir die Anlage in absehbarer Zeit wirtschaftlich betreiben können",
"Wir bewegen uns mit diesem Projekt jedoch nicht nur an der Grenze des technologisch Machbaren. Wir bewegen uns derzeit auch an der Grenze der Wirtschaftlichkeit. Oder, stand heute: jenseits davon". (Thyssenkruppchef Miguel Lopez, onvista.de, 19,3.2025)
Auch auf politische Besoffenheit folgt die Ernüchterung.
Die Direktreduktionsanlage für grünen Stahl von Thyssenkrupp sollte 2026 fertig sein, mittlerweile wurde auf 2027 verschoben. Zum Betrieb werden 143.000 Tonnen Wasserstoff jährlich benötigt, der sollte bis 2026 verfügbar sein, ist er aber nicht.Momentan befinden sich 88 Prozent der bis 2030 angekündigten Wasserstoffprojekte noch in der Konzept- und Machbarkeitsstudienphase, so eine Erhebung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Nur bei zwölf Prozent ist die finale Finanzierungsentscheidung schon gefallen oder wird bereits gebaut. Immerhin hat sich deren Zahl zu 2023 verdreifacht. Im Betrieb ist bislang jedoch gerade mal ein Prozent.
Mittlerweile ist Erdgas aber wieder so günstig, dass die Bereitschaft von Firmen sich an Wasserstoffprojekten zu beteiligen gesunken ist.
Man könnte das Stahwerk auch mit Erdgas betreiben.Tatsächlich ist grüner Wasserstoff laut BDEW aktuell mit fast sieben Euro pro Kilogramm rund doppelt so teuer wie Erdgas (tuev-nord.de 26.6. 2025, wo bleibt der Wasserstoff?)
Die Baukosten für das Stahlwerk Thyssenkrupp von 3 Milliarden € , davon 2 Mrd staatliche Fördermittel,werden wegen der Preissteigerungen auch nicht reichen.
Der Stahlkonzern Arcelor Mittal hat seine Grünstahlpläne für die Stahlwerke Bremem und Eisenhüttenstadt gestoppt und auf die bereits genehmigten Fördermittel von 1,3 Milliarden € verzichtet.Warum wohl?
"Unter den gegebenen Rahmenbedingungen ist nicht sichergestellt, dass wir die Anlage in absehbarer Zeit wirtschaftlich betreiben können",
"Wir bewegen uns mit diesem Projekt jedoch nicht nur an der Grenze des technologisch Machbaren. Wir bewegen uns derzeit auch an der Grenze der Wirtschaftlichkeit. Oder, stand heute: jenseits davon". (Thyssenkruppchef Miguel Lopez, onvista.de, 19,3.2025)
Auch auf politische Besoffenheit folgt die Ernüchterung.