Diskussionen nach Bundestagswahl
Die Grünen haben eine Aufarbeitung ihres Ergebnisses bei der Bundestagswahl angekündigt. „Wir sind uns im Bundesvorstand einig: Es braucht eine tiefgreifende Analyse“, sagte Parteichefin Franziska Brantner dem „Spiegel“. Die Grünen kamen mit 11,6 Prozent nur noch auf Platz vier. Stimmen verlor die Partei sowohl an die Linken als auch an die Union.
„Wir sitzen in einer Zwickmühle“, so Brantner. „Den einen sind wir zu radikal, den anderen nicht radikal genug.“ Sie mahnt die Partei: Es könne nicht sein, „dass sich jeder die für ihn passende Wählerwanderung heraussucht und dann kritisiert, was er schon immer kritisiert hat“. Der Co-Vorsitzende Felix Banaszak sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, die Grünen müssten wieder grüner werden und „die politische Debatte prägen, statt nur auf sie zu reagieren“. Afp
Frankfurter Rundschau, 3.3.2025
Das war zu erwarten. SPD und die Grünen sind mittlerweile für eine sehr lange Zeit für linke soziale Ideen verloren. Die SPD zeigt das deutlich. Will sie doch jetzt als Koalitionspartner dem zustimmen, was sie als Ampel-Partner abgelehnt hat. Damals war Wahlkampf. Aber jetzt ist die Parteiführung, incl. Partei- und Fraktionschef in der Hand des rechten Seeheimer Kreis, der schon damals kurz vor der Kanzlerwahl die eigene Kandidatin Andrea Ypsilanti ins Aus geschossen hat.
Glaubt Lars Klingbeil tatsächlich, dass Kanzler Merz, dem jegliche innen- und außenpolitische Regierungserfahrung fehlt, in diesen Zeiten auf in hören wird? Da kam bisher aber nur Gegenteiliges. Darum dürften viele der letzten linken Mitglieder in der SPD zu der Partei Die Linke abgewandert sein.
Beiden Grünen setzt jetzt auch dieser Denkprozess ein. Verstärkt durch die unerwarteten Verluste in Hamburg. Die Wanderung von den linken Grünen zur Partei Die Linke hat offensichtlich schon begonnen. Da scheint vielen der Flirt mit Merz den Rest gegeben zu haben.
Diskussionen nach Bundestagswahl
Die Grünen haben eine Aufarbeitung ihres Ergebnisses bei der Bundestagswahl angekündigt. „Wir sind uns im Bundesvorstand einig: Es braucht eine tiefgreifende Analyse“, sagte Parteichefin Franziska Brantner dem „Spiegel“. Die Grünen kamen mit 11,6 Prozent nur noch auf Platz vier. Stimmen verlor die Partei sowohl an die Linken als auch an die Union.
„Wir sitzen in einer Zwickmühle“, so Brantner. „Den einen sind wir zu radikal, den anderen nicht radikal genug.“ Sie mahnt die Partei: Es könne nicht sein, „dass sich jeder die für ihn passende Wählerwanderung heraussucht und dann kritisiert, was er schon immer kritisiert hat“. Der Co-Vorsitzende Felix Banaszak sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, die Grünen müssten wieder grüner werden und „die politische Debatte prägen, statt nur auf sie zu reagieren“. Afp
Frankfurter Rundschau, 3.3.2025
Das war zu erwarten. SPD und die Grünen sind mittlerweile für eine sehr lange Zeit für linke soziale Ideen verloren. Die SPD zeigt das deutlich. Will sie doch jetzt als Koalitionspartner dem zustimmen, was sie als Ampel-Partner abgelehnt hat. Damals war Wahlkampf. Aber jetzt ist die Parteiführung, incl. Partei- und Fraktionschef in der Hand des rechten Seeheimer Kreis, der schon damals kurz vor der Kanzlerwahl die eigene Kandidatin Andrea Ypsilanti ins Aus geschossen hat.
Glaubt Lars Klingbeil tatsächlich, dass Kanzler Merz, dem jegliche innen- und außenpolitische Regierungserfahrung fehlt, in diesen Zeiten auf in hören wird? Da kam bisher aber nur Gegenteiliges. Darum dürften viele der letzten linken Mitglieder in der SPD zu der Partei Die Linke abgewandert sein.
Beiden Grünen setzt jetzt auch dieser Denkprozess ein. Verstärkt durch die unerwarteten Verluste in Hamburg. Die Wanderung von den linken Grünen zur Partei Die Linke hat offensichtlich schon begonnen. Da scheint vielen der Flirt mit Merz den Rest gegeben zu haben.