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Grotesk und gefährlich

Von Harvey11 Freitag 05.09.2025, 08:30

Ukraine-Treffen der »Willigen« in Paris

»Es könnte lächerlich sein, wenn es nicht so ernst wäre. Da kreißte also am Donnerstag in Paris der Berg, und heraus kam laut Gastgeber Emmanuel Macron, dass »26 Nationen« bereit seien, in irgendeiner Weise Truppen zur Absicherung eines künftigen Waffenstillstands in die Ukraine, die Gewässer vor ihrer Küste oder den Luftraum über ihr zu entsenden. Der »Koalition der Willigen« gehören aber nach letzter Zählung 35 Staaten des westlichen Wertesystems an. Also: so ganz einig sind sie sich nicht.

Die Wahrheit ist, dass die »Sicherheitsgarantien« unter Voraussetzungen gestellt werden, von denen die »Willigen« gerade hoffen, dass sie nicht eintreten. Beziehungsweise daran arbeiten, dass das so ist. In erster Linie ist das die Forderung, vor der Einführung dieser Garantien müsse ein Waffenstillstand vereinbart und in Kraft getreten sein. Und wie soll das erreicht werden? Russland an den Verhandlungstisch zu zwingen hat militärisch nicht funktioniert; um es an einer diplomatischen Lösung zu interessieren, müsste man ihm etwas bieten. Das aber soll vom Ansatz her ausgeschlossen sein. So bläst NATO-Generalsekretär Mark Rutte die Backen auf und sagt, Russland habe über »Stabilisierungstruppen« der westlichen Allianz in der Ukraine kein Mitspracherecht: »Warum sollten wir Russland nach seiner Meinung fragen?« Und dann wundert er sich, dass es Moskau mit einem Waffenstillstand nicht eilig hat? Oder der Kanzler: Russland müsse »an den Verhandlungstisch gebracht werden«. Und zwar wie?«

Diese "Willigen" begreifen es immer noch nicht.
Sie ruinieren ihre Haushalte weiter durch die Finanzierung eines laufenden und eines geplanten Krieg und haben immer mehr Probleme, das ihren Bürgern zu erklären.
Den so wichtigen Frieden verhindern sie aber dadurch, dass sie Russland weiter Forderungen stellen und für dessen Interessen keinerlei Interesse zeigen. Käme da zu viel auf den Tisch?
Warum sollte man in Moskau auf Forderungen eingehen?
Es sind die "Willigen", denen scheinbar das Wasser bis zum Hals steht.

»So bläst NATO-Generalsekretär Mark Rutte die Backen auf und sagt, Russland habe über »Stabilisierungstruppen« der westlichen Allianz in der Ukraine kein Mitspracherecht: »Warum sollten wir Russland nach seiner Meinung fragen?« Und dann wundert er sich, dass es Moskau mit einem Waffenstillstand nicht eilig hat?«

So treten Siegermächte auf.


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