Polizeivertreter sehen Überlastung durch Verschärfung der Kontrollen und zweifeln an deren »Nutzen«
In den Reihen der polizeilichen Exekutive scheinen die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor rund zwei Wochen angeordneten verschärften Grenzkontrollen anhaltend unpopulär zu sein – allerdings nicht aus humanitären Erwägungen, sondern unter dem Gesichtspunkt der eigenen Arbeitsbelastung. Die Berufsorganisation Gewerkschaft der Polizei konstatierte am Montag, die personalintensiven Kontrollen und Zurückweisungen von Asylsuchenden seien nicht lange durchzuhalten. »Das schaffen wir nur, weil Dienstpläne umgestellt wurden, die Fortbildungen der Einheiten aktuell auf Eis liegen und derzeit der Abbau von Überstunden gestoppt ist«, erklärte Andreas Roßkopf, Vorsitzender der Bundespolizeigruppe in der GdP, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Hatten wir dass nicht schon einmal?
Mit lautem Getöse entlädt sich die heiße Luft.
Auch die Grünen bezweifelten, dass die von Dobrindt angeordneten Grenzkontrollen auf Dauer durchzuhalten sind. Sie gehe davon aus, dass sich die Lage rasch zuspitzen werde.
Bei der Union lässt man sich von solchen Einwänden nicht beirren. So erklärte Alexander Throm (CDU), innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, am Montag gegenüber den Funke-Zeitungen, »dass die Grenzkontrollen Wirkung zeigen«. Mit dem »verschärften Aufgebot an Bundespolizei« setze die Bundesregierung »ein klares Zeichen.
Meinen die das wirklich ernst?
"Ich will das aber".
Beim Koalitionspartner der Union, der SPD, ist man skeptischer. Der SPD-Innenexperte Lars Castellucci warnte erneut vor Risiken des Vorgehens.
Schön, aber man macht mit.
Da soll es Politiker gegeben haben, die in mehreren Ämtern zeigen durften, dass sie eigentlich nach Brüssel gehören.
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Polizeivertreter sehen Überlastung durch Verschärfung der Kontrollen und zweifeln an deren »Nutzen«
In den Reihen der polizeilichen Exekutive scheinen die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor rund zwei Wochen angeordneten verschärften Grenzkontrollen anhaltend unpopulär zu sein – allerdings nicht aus humanitären Erwägungen, sondern unter dem Gesichtspunkt der eigenen Arbeitsbelastung. Die Berufsorganisation Gewerkschaft der Polizei konstatierte am Montag, die personalintensiven Kontrollen und Zurückweisungen von Asylsuchenden seien nicht lange durchzuhalten. »Das schaffen wir nur, weil Dienstpläne umgestellt wurden, die Fortbildungen der Einheiten aktuell auf Eis liegen und derzeit der Abbau von Überstunden gestoppt ist«, erklärte Andreas Roßkopf, Vorsitzender der Bundespolizeigruppe in der GdP, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Hatten wir dass nicht schon einmal?
Mit lautem Getöse entlädt sich die heiße Luft.
Auch die Grünen bezweifelten, dass die von Dobrindt angeordneten Grenzkontrollen auf Dauer durchzuhalten sind. Sie gehe davon aus, dass sich die Lage rasch zuspitzen werde.
Bei der Union lässt man sich von solchen Einwänden nicht beirren. So erklärte Alexander Throm (CDU), innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, am Montag gegenüber den Funke-Zeitungen, »dass die Grenzkontrollen Wirkung zeigen«. Mit dem »verschärften Aufgebot an Bundespolizei« setze die Bundesregierung »ein klares Zeichen.
Meinen die das wirklich ernst?
"Ich will das aber".
Beim Koalitionspartner der Union, der SPD, ist man skeptischer. Der SPD-Innenexperte Lars Castellucci warnte erneut vor Risiken des Vorgehens.
Schön, aber man macht mit.
Da soll es Politiker gegeben haben, die in mehreren Ämtern zeigen durften, dass sie eigentlich nach Brüssel gehören.
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