Familienministerin will Angehörige für Betreuung bezahlen – sobald die Wirtschaft wieder brummt. Kürzungsdiktat des Finanzchefs steht dagegen
Der Vorstoß von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) zur Einführung eines Pflegegeldes erfährt Zuspruch bei Sozialverbänden. »Gut, dass pflegende Angehörige endlich einen finanziellen Ausgleich für ihre geleistete Pflege bekommen sollen«, erklärte etwa VdK-Präsidentin Verena Bentele am Dienstag per Medienmitteilung. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) wünscht sich eine Auszahlung »mindestens in Höhe des Elterngeldes«, und der Paritätische Wohlfahrtsverband eine einkommensabhängige Staffelung in der Bandbreite zwischen mindestens 300 Euro und maximal 1.800 Euro. Prien hatte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe von einem »riesengroßen Interesse« Deutschlands gesprochen, dass eine solche Leistung komme.
Bravo, Hurra, Vivat
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat angesichts seiner Etatplanungen für das laufende und kommende Jahr erhebliche Einschnitte in jedem Ressort angekündigt, motiviert noch durch die neueste Steuerschätzung, wonach der Gesamtstaat bis 2028 über 80 Milliarden Euro weniger einnimmt. Insofern wirkt Priens Ansage schon jetzt wie ein leeres Versprechen. Zumal es zur Stabilisierung der Pflege noch viel mehr bräuchte.
Ach so, nur ein weiterer Akt der Schwarz-Roten Komödie: Ich weiß nicht, was soll es bedeuten.....
Unsere Minister treten an wie Hammerwerfer, und holen dann ihre Murmeln heraus. Merken die nicht wie lächerlich die sich machen?
Die stellen tolle Angebote in die Schaufenster. Und wenn die Kunden staunend davor stehen, dann räumt man die wieder weg.
Mehr nichts auf der Pfanne?
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Familienministerin will Angehörige für Betreuung bezahlen – sobald die Wirtschaft wieder brummt. Kürzungsdiktat des Finanzchefs steht dagegen
Der Vorstoß von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) zur Einführung eines Pflegegeldes erfährt Zuspruch bei Sozialverbänden. »Gut, dass pflegende Angehörige endlich einen finanziellen Ausgleich für ihre geleistete Pflege bekommen sollen«, erklärte etwa VdK-Präsidentin Verena Bentele am Dienstag per Medienmitteilung. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) wünscht sich eine Auszahlung »mindestens in Höhe des Elterngeldes«, und der Paritätische Wohlfahrtsverband eine einkommensabhängige Staffelung in der Bandbreite zwischen mindestens 300 Euro und maximal 1.800 Euro. Prien hatte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe von einem »riesengroßen Interesse« Deutschlands gesprochen, dass eine solche Leistung komme.
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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat angesichts seiner Etatplanungen für das laufende und kommende Jahr erhebliche Einschnitte in jedem Ressort angekündigt, motiviert noch durch die neueste Steuerschätzung, wonach der Gesamtstaat bis 2028 über 80 Milliarden Euro weniger einnimmt. Insofern wirkt Priens Ansage schon jetzt wie ein leeres Versprechen. Zumal es zur Stabilisierung der Pflege noch viel mehr bräuchte.
Ach so, nur ein weiterer Akt der Schwarz-Roten Komödie: Ich weiß nicht, was soll es bedeuten.....
Unsere Minister treten an wie Hammerwerfer, und holen dann ihre Murmeln heraus. Merken die nicht wie lächerlich die sich machen?
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