Von Harvey11
Samstag 21.06.2025, 08:54 – geändert Samstag 21.06.2025, 09:35
Sozialdemokraten verfassen ein »Manifest« – Waffennarren drehen durch, Linke haben Bedenken. Nehmen wir sie doch lieber beim Wort und in die Pflicht!
Noch niemals seit dem Zweiten Weltkrieg war die Gefahr einer weltweiten kriegerischen Eskalation, eines erneuten Weltkrieges, so groß wie heute. Die Ostexpansion der NATO hat die Sicherheitsgarantien, die sich im und seit dem Kalten Krieg entwickelt haben, hinweggefegt. Bislang 18 EU-Sanktionsrunden konnten zwar Russland nicht empfindlich treffen, dafür aber die eigene Wirtschaft. Regionalkonflikte flammen allerorten auf. Ein Eintritt der USA an der Seite Israels im völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran hat das Potential, auch diese Weltregion in Chaos und Vernichtung zu stürzen. Bis 2029, so das neue Mantra der Herrschenden in Deutschland, müssen »wir« zum Krieg gegen Russland bereit sein. Und gleichzeitig wird der entscheidende Schlag gegen die Volksrepublik China vorbereitet. Die Bevölkerung Deutschlands, die Grund genug hat, um ihre Zukunft besorgt zu sein, wird mit wahnwitziger militaristischer Propaganda eingedeckt. Dieses System hat keine andere Antwort mehr auf irgendeine Frage der Zukunft. Die politische Debatte ist auf Kalibergrößen und militärische Kennzahlen verzwergt. Diese Entwicklung entspricht dem offensichtlichen Verfall des westlich geprägten imperialistischen Systems, das nur durch militärische Aggression seine Existenz sichern kann.
Leider sieht es genau so aus. Andere Länder holen auf, gefährden unsere gewohnten Spitzenpositionen, dazu der den Kapitalismus auszeichnenden Egoismus. Aus letzten Ausweg sehen sie nur noch den Krieg. Die Erinnerung an die goldenen Aufbaujahre scheint zu verlockend zu sein.
Nur sind die heutigen Waffen völlig andere.
Aber sie scheinen nicht begreifen zu wollen, ihre Hilflosigkeit ist größer.
Es wollen zu viele Staaten "great again" werden. Und das funktioniert nur miteinander, nicht gegeneinander. Und dazu sind sie immer noch nicht bereit. Das würde ja bedeuten kleinere Brötchen zu backen und mehr zu teilen.
Sozialdemokraten verfassen ein »Manifest« – Waffennarren drehen durch, Linke haben Bedenken. Nehmen wir sie doch lieber beim Wort und in die Pflicht!
Noch niemals seit dem Zweiten Weltkrieg war die Gefahr einer weltweiten kriegerischen Eskalation, eines erneuten Weltkrieges, so groß wie heute. Die Ostexpansion der NATO hat die Sicherheitsgarantien, die sich im und seit dem Kalten Krieg entwickelt haben, hinweggefegt. Bislang 18 EU-Sanktionsrunden konnten zwar Russland nicht empfindlich treffen, dafür aber die eigene Wirtschaft. Regionalkonflikte flammen allerorten auf. Ein Eintritt der USA an der Seite Israels im völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran hat das Potential, auch diese Weltregion in Chaos und Vernichtung zu stürzen. Bis 2029, so das neue Mantra der Herrschenden in Deutschland, müssen »wir« zum Krieg gegen Russland bereit sein. Und gleichzeitig wird der entscheidende Schlag gegen die Volksrepublik China vorbereitet. Die Bevölkerung Deutschlands, die Grund genug hat, um ihre Zukunft besorgt zu sein, wird mit wahnwitziger militaristischer Propaganda eingedeckt. Dieses System hat keine andere Antwort mehr auf irgendeine Frage der Zukunft. Die politische Debatte ist auf Kalibergrößen und militärische Kennzahlen verzwergt. Diese Entwicklung entspricht dem offensichtlichen Verfall des westlich geprägten imperialistischen Systems, das nur durch militärische Aggression seine Existenz sichern kann.
Leider sieht es genau so aus. Andere Länder holen auf, gefährden unsere gewohnten Spitzenpositionen, dazu der den Kapitalismus auszeichnenden Egoismus. Aus letzten Ausweg sehen sie nur noch den Krieg. Die Erinnerung an die goldenen Aufbaujahre scheint zu verlockend zu sein.
Nur sind die heutigen Waffen völlig andere.
Aber sie scheinen nicht begreifen zu wollen, ihre Hilflosigkeit ist größer.
Es wollen zu viele Staaten "great again" werden. Und das funktioniert nur miteinander, nicht gegeneinander. Und dazu sind sie immer noch nicht bereit. Das würde ja bedeuten kleinere Brötchen zu backen und mehr zu teilen.
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