Von Harvey11
Montag 16.09.2024, 10:28 – geändert Montag 16.09.2024, 10:34
Am 31. Juli stürmten radikale israelische Siedler auf das Grundstück der Familie Kisiya in Beit Dschala im besetzten Westjordanland. Beschützt von israelischen Soldaten besetzten die Fundamentalisten im Al-Makhrour-Tal 5.000 Quadratmeter Land der christlichen Familie, die dort seit Generationen lebt und über die erforderlichen Dokumente der israelischen Behörden verfügt, die belegen, dass sie die rechtmäßigen Eigentümer sind. Videos und Fotos des Angriffs verbreiteten sich rasch in den sozialen Medien. Tochter Alice stellte sich den mit Maschinengewehren bewaffneten Angreifern entgegen und rief die israelische Polizei, damit diese die randalierenden Gewalttäter stoppen würde. Doch die nahmen ihren Bruder Jad fest, der sich gegen den Überfall zur Wehr setzte. Seitdem treffen sich Dorfbewohner und auch internationale Aktivisten und Unterstützer nahezu täglich zu friedlichen Protesten, um gegen den Landraub der Siedler anzukämpfen. Ende August wurden Mutter Michelle und Tochter Alice bei einem friedlichen Sit-in auf ihrem eigenen Land festgenommen und über Nacht weggesperrt. Doch die Proteste gehen weiter. »Unser Ziel ist es, unser Land zurückzugewinnen«, erklärt Alice am Freitag gegenüber junge Welt, »und der Welt zu zeigen, dass der Jüdische Nationalfonds Land von uns Palästinensern stiehlt«.
Das wäre doch mal ein schöner Anlass für eine erneute Dienstreise nach Israel. Nicht nur um schöne Bildchen von sich machen zu lassen. Vielleicht könnte man dort mal mit Sanktionen drohen und die daheim auch durchsetzen.
Immer nur verschwörerisch grinsend Du Du sagen reicht da schon lange nicht mehr aus. Wer verbietet euch denn das?
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Am 31. Juli stürmten radikale israelische Siedler auf das Grundstück der Familie Kisiya in Beit Dschala im besetzten Westjordanland. Beschützt von israelischen Soldaten besetzten die Fundamentalisten im Al-Makhrour-Tal 5.000 Quadratmeter Land der christlichen Familie, die dort seit Generationen lebt und über die erforderlichen Dokumente der israelischen Behörden verfügt, die belegen, dass sie die rechtmäßigen Eigentümer sind. Videos und Fotos des Angriffs verbreiteten sich rasch in den sozialen Medien. Tochter Alice stellte sich den mit Maschinengewehren bewaffneten Angreifern entgegen und rief die israelische Polizei, damit diese die randalierenden Gewalttäter stoppen würde. Doch die nahmen ihren Bruder Jad fest, der sich gegen den Überfall zur Wehr setzte. Seitdem treffen sich Dorfbewohner und auch internationale Aktivisten und Unterstützer nahezu täglich zu friedlichen Protesten, um gegen den Landraub der Siedler anzukämpfen. Ende August wurden Mutter Michelle und Tochter Alice bei einem friedlichen Sit-in auf ihrem eigenen Land festgenommen und über Nacht weggesperrt. Doch die Proteste gehen weiter. »Unser Ziel ist es, unser Land zurückzugewinnen«, erklärt Alice am Freitag gegenüber junge Welt, »und der Welt zu zeigen, dass der Jüdische Nationalfonds Land von uns Palästinensern stiehlt«.
Das wäre doch mal ein schöner Anlass für eine erneute Dienstreise nach Israel. Nicht nur um schöne Bildchen von sich machen zu lassen. Vielleicht könnte man dort mal mit Sanktionen drohen und die daheim auch durchsetzen.
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