Italien empört über Festsetzung der Gaza-Hilfsschiffe
Italien hat empört auf die Festsetzung der Flotilla durch die israelische Marine reagiert. Berichten italienischer Medien zufolge wurde die Schiffsflotte mit rund 400 Aktivisten an Bord am späten Abend rund 70 Meilen vor Kreta an der Weiterfahrt gehindert. Die israelische Marine soll rund 50 Schiffe beschlagnahmt haben. Teilnehmer der Flotte berichteten, mit Waffen bedroht und zum Niederknien gezwungen worden zu sein. Italiens Außenminister Tajani aktivierte umgehend die Kriseneinheit und nahm Kontakt mit den Botschaften in Athen und Tel Aviv auf. Er forderte sofortige Erklärungen zum Umfang der Operation, um den Schutz und die Sicherheit der rund 50 italienischen Staatsbürger an Bord zu gewährleisten.
Auch italienische Oppositionspolitiker schalteten sich ein und sprachen von einem "Akt der Piraterie" und einer Verletzung des Völkerreichts vor der Haustür Europas. Organisatoren der Hilfsflotte und italienische Gewerkschaften haben für den Abend Proteste im ganzen Land angekündigt. Die Seemission ist bereits die 37. Versuch der internationalen Flotilla-Bewegung, die Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen.
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Die sibyllinische Meldung der tagesschau lässt offen, um wen sich Italien Sorgen macht. Über die Blockade der Hilfe oder um die Italiener an Bord.
Unter den Opfern der Blockade im Gaza werden auch wieder Kinder sein. Die UNICEF meldete schon 2025: Gazastreifen: “Unvorstellbares Grauen” – mehr als 50.000 Kinder Berichten zufolge getötet oder verletzt.
Schlimm, aber das erinnert auch daran: 1996 kommentierte US-Außenministerin Madeleine Albright den Tod von 500.000 Kindern (fünfhunderttausend) infolge der Hungerblockade gegen denn Irak mit den Worten: "Wir denken, denn Preis war es wert."
Adolf Eichmann antwortete auf die Frage des Richters während seines Prozesses in Israel, warum denn in den KZ's auch die Kinder ermordet wurden: "Das mussten wir tun. Denn die hätten später Rache nehmen können."
Natürlich auch hier der Standartsatz: "Ich habe nur Befehle befolgt."
Eine Ausrede, hinter der immer Brutalität und Feigheit stehen.
Über Albright regten sich unsere Medien nicht sehr auf, über den Bericht der UNICEF auch nicht. Aber woanders, da sind schon 5 tote Kinder nach einem Raketeneinschlag dicke Schlagzeilen wert.
Und hungern müssen im Gaza die Kinder auch wieder.
Italien empört über Festsetzung der Gaza-Hilfsschiffe
Italien hat empört auf die Festsetzung der Flotilla durch die israelische Marine reagiert. Berichten italienischer Medien zufolge wurde die Schiffsflotte mit rund 400 Aktivisten an Bord am späten Abend rund 70 Meilen vor Kreta an der Weiterfahrt gehindert. Die israelische Marine soll rund 50 Schiffe beschlagnahmt haben. Teilnehmer der Flotte berichteten, mit Waffen bedroht und zum Niederknien gezwungen worden zu sein. Italiens Außenminister Tajani aktivierte umgehend die Kriseneinheit und nahm Kontakt mit den Botschaften in Athen und Tel Aviv auf. Er forderte sofortige Erklärungen zum Umfang der Operation, um den Schutz und die Sicherheit der rund 50 italienischen Staatsbürger an Bord zu gewährleisten.
Auch italienische Oppositionspolitiker schalteten sich ein und sprachen von einem "Akt der Piraterie" und einer Verletzung des Völkerreichts vor der Haustür Europas. Organisatoren der Hilfsflotte und italienische Gewerkschaften haben für den Abend Proteste im ganzen Land angekündigt. Die Seemission ist bereits die 37. Versuch der internationalen Flotilla-Bewegung, die Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen.
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Schlimm, aber das erinnert auch daran: 1996 kommentierte US-Außenministerin Madeleine Albright den Tod von 500.000 Kindern (fünfhunderttausend) infolge der Hungerblockade gegen denn Irak mit den Worten: "Wir denken, denn Preis war es wert."
Adolf Eichmann antwortete auf die Frage des Richters während seines Prozesses in Israel, warum denn in den KZ's auch die Kinder ermordet wurden: "Das mussten wir tun. Denn die hätten später Rache nehmen können."
Natürlich auch hier der Standartsatz: "Ich habe nur Befehle befolgt."
Eine Ausrede, hinter der immer Brutalität und Feigheit stehen.
Über Albright regten sich unsere Medien nicht sehr auf, über den Bericht der UNICEF auch nicht. Aber woanders, da sind schon 5 tote Kinder nach einem Raketeneinschlag dicke Schlagzeilen wert.
Und hungern müssen im Gaza die Kinder auch wieder.