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Für die EU an die Front

Von Harvey11 Freitag 21.03.2025, 09:21

Seit ihrem Amtsantritt 2019 arbeitet Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf allen Ebenen daran, die EU-Militärunion umzurüsten, um weiterhin mit am Tisch zu sitzen, wenn der Kuchen, also die Welt, neu aufgeteilt wird. Neu ist der Kerngedanke des Mitte der Woche vorgelegten »Weißbuch Verteidigung« der EU also nicht. Es formuliert nur viel offener den Machtkampf aller Großmächte. Ja, es ist ein Vorbote der steigenden Kriegsbereitschaft.
(...) Das ist brandgefährlich und ein Fingerzeig auf die kommenden Kriege um die Aufteilung und Neuordnung der Welt. Und wir sollen für die EU mit an die Front. Wer das nicht will, hat im Moment nur eine Chance: Wir müssen ihre Lügen und Narrative aufbrechen, mit denen sie die Aufrüstung der Bevölkerung schmackhaft machen, Alternativen aufzeigen und eine starke Gegenbewegung aufbauen, um das alles zu verhindern. Denn wie Rosa Luxemburg schon 1914 mahnte: Gegen die Mehrheit des Volkes sind Kriege nicht möglich.

Jeder kann das sehen. Er muss es nur wollen.
Was ich mich nur frage, wer bricht dann den Streit vom Zaun wenn es darum geht, wer die Armee der EU kommandieren soll? Eine Kriegskommission aus allen Mitgliedsstaaten? Wird sie wie die normale Kommission von den Mitgliedsländern einberufen statt gewählt?
Die darin erfahrene Ministerin von der Leyen?
So lange hat dann der Feind gefälligst zu warten.


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