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Freiheitspreis der Medien 2022

Von ehemaliges Mitglied Donnerstag 21.04.2022, 07:26

Swetlana Tichanowskaja, Marina Owsjannikowa und Wolodymyr Selenskyj werden für ihre Verdienste als Kämpfer für Freiheit und Demokratie ausgezeichnet. Sie erhalten den "Freiheitspreis der Medien", der in diesem Jahr zum achten Mal verliehen wird.

Der "Freiheitspreis der Medien" ist dieses Jahr dem Freiheitskampf in Osteuropa gewidmet. Er geht an Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj, Präsident der Ukraine, Swetlana Tichanowskaja, belarussische Bürgerrechtlerin und Oppositionsführerin, und an die russische Journalistin Marina Owsjannikowa. Die Laudatio wird Manfred Weber, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, halten. Die Verleihung findet am Freitag, 22. April 2022, auf dem von der Weimer Media Group (WMG) veranstalteten Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee statt.

In der Jury-Begründung zur Vergabe des "Freiheitspreises der Medien 2022" heißt es: "Es sind Ukrainerinnen und Ukrainer, Belarussinnen und Belarussen und auch Russinnen und Russen, die in Osteuropa an der Front gegen das Böse, gegen Krieg und Tyrannei stehen und ihre, aber auch unsere Freiheit tapfer verteidigen. Mit Worten, mit Taten, mit großem Mut - und mit ihrem Leben. Deutschland, Europa und die Welt erleben eine Zeitenwende, die seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges einmal mehr über Frieden und Freiheit, über Wahrheit und Unrecht entscheidet. Und sie mahnt uns: Individuelle Freiheit, Demokratie und Wohlstand sind nicht selbstverständlich."

Die ganze Welt blicke voller Bewunderung auf den Freiheitskampf der Ukrainer. "Präsident Selenskyj steht für eine Generation charismatischer Führer, die Menschen in der ganzen Welt für ihren Mut, ihre Vision und ihre Freiheitsliebe und Gerechtigkeit inspirieren." Er sei gemeinsam mit Millionen von Ukrainerinnen und Ukrainern ein Freiheitsheld des 21. Jahrhunderts, im aufopfernden Kampf gegen Despotie und die Bedrohung unserer Freiheit und Werte durch illiberale und autokratische Systeme. Auch die belarussische Oppositionsführerin Tichanowskaja sei zu einem Symbol des Kampfes für Demokratie und starker weiblicher Führung geworden. "Der Ausgang von Russlands Krieg gegen die Ukraine ist laut Tichanowskaja auch für ihr Volk eine Schicksalsfrage. Die Belarussen seien gegen Lukaschenko und gegen den Krieg."

Ich bin beeindruckt von dem Kampf dieser Menschen gegen Unrecht, Unterdrückung, Zerstörung und Ermordnung und Vertreibung unschuldiger Menschen. Ich wünsche, dass sie mit ihrem Engagement und ihren unermüdlichen Protesten Erfolg haben werden. Sie geben nicht kampflos auf.


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