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Frau von der Leyen. Was haben sie vergessen?

Von Feierabend-Mitglied Dienstag 10.03.2026, 20:44

Der Ukrainekrieg zeigt deutlich die Verletzbarkeit der Zentralen Energieversorgung. Man ist auf den Goodwill des Angreifers angewiesen.
Kernkraftwerke und deren Zwischenlager benötigen einen militärischen Extraschutz. Dieser muss auf den Kilowattpreis aufgeschlagen werden.

Kernkraft im Krieg: Lohnt sich der Schutz?

Die Verteidigung von AKWs gegen Angriffe wie in der Ukraine (Saporischschja besetzt, Netzangriffe) kostet Milliarden: Barrieren, Werkschutz, Luftabwehr treiben den Strompreis um 0,5–3 Cent/kWh hoch – plus Worst Case: Kontaminationszonen für Jahrzehnte und Blackouts.
Zudem ist die Verteidigung gegen massiven Drohneneinsatz von tausenden Drohnen eine Illusion.

Vergleich:
Atomstrom = Zentrale Erzeugung -- Erneuerbare = Dezentral
5–12 Cent/kWh + 50–500 Mrd.€ Risiko 3–6 Cent/kWh, dezentral & resilient
Zentrale Versorgung: Ein Treffer zerstört alles
Verteilte Energieversorgung: Militärisch robuster

In stabilen Ländern rechnet Atomstrom sich noch, in Konfliktzonen nicht – Erneuerbare sind sicherer und günstiger in der Herstellung, dem Betrieb und im Krisenfall.

Rechnet man den Rückbau eines Kernkraftwerks und die Endlagerkosten hinzu, (und, auch ein Endlager muss über tausende Jahre verteidigt werden) ist Atomstrom am unwirtschaftlichsten.

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