Von Feierabend-Mitglied
Mittwoch 17.12.2025, 23:39 – geändert Donnerstag 18.12.2025, 11:34
Ist der Klimawandel praktisch noch aufzuhalten, wenn wir = alle Menschen so weitermachen wie bisher.
Nein, der Klimawandel ist praktisch nicht mehr aufzuhalten, wenn alle Menschen so weitermachen wie bisher. Aktuelle Prognosen zeigen, dass die globale Erwärmung bei unveränderten Emissionen die 1,5-°C-Grenze vor 2030 überschreiten und bis 2035 auf 1,7 °C oder mehr ansteigen wird. Selbst drastische Reduktionen wären erforderlich, um Schadensgrenzen zu halten, doch bei Business as usual wird dies unmöglich.
Prognosen bei Status quo
Forscher berechnen eine langfristige Erwärmung von über 1,5 °C bereits jetzt, mit hoher Wahrscheinlichkeit vor 2030. Ohne Emissionssenkungen bauen Treibhausgase sich langsam ab, sodass irreversible Effekte wie Eisschmelze und Meeresspiegelanstieg Jahrhunderte andauern. Der IPCC und aktuelle Studien bestätigen, dass gleichbleibende Emissionen katastrophale Überschreitungen garantieren.
Rechtliche und wissenschaftliche Lage
Der Internationale Gerichtshof hat 2025 Staaten verpflichtet, ambitionierten Klimaschutz umzusetzen, doch bei fehlender Umsetzung bleibt der Trend ungebremst. Experten warnen, dass nur eine Halbierung der Emissionen bis 2035 eine Chance auf Begrenzung bietet – unrealistisch ohne Systemwechsel. Der Klimawandel lässt sich verlangsamen, aber nicht stoppen, wenn fossile Energien dominieren.
Nachtrag 18.12
Im Jahr 2024 deckten erneuerbare Energien etwa 20 Prozent des gesamten Primärenergieverbrauchs in Deutschland, einschließlich Strom, Wärme, Verkehr und Flugkraftstoffen.
Stromanteil
Erneuerbare Energien machten rund 55 bis 62 Prozent des Bruttostromverbrauchs aus, je nach Berechnungsgrundlage (z. B. BDEW: 55%, Fraunhofer ISE: 62,7% Nettostromerzeugung).
Gesamtenergieverbrauch
Der Primärenergieverbrauch betrug etwa 10.478 Petajoule, wovon erneuerbare Energien 582 Terawattstunden (ca. 20 beitrugen – ein Anstieg um 1,6 Prozent gegenüber 2023, getrieben durch Photovoltaik und Wasserkraft.
Sektorale Unterschiede
Im Verkehrssektor (inkl. Flüge) und bei Wärme lag der Anteil erneuerbarer Energien deutlich niedriger als im Strombereich, was den Gesamtanteil dämpft.
Ist der Klimawandel praktisch noch aufzuhalten, wenn wir = alle Menschen so weitermachen wie bisher.
beitrugen – ein Anstieg um 1,6 Prozent gegenüber 2023, getrieben durch Photovoltaik und Wasserkraft.
Nein, der Klimawandel ist praktisch nicht mehr aufzuhalten, wenn alle Menschen so weitermachen wie bisher. Aktuelle Prognosen zeigen, dass die globale Erwärmung bei unveränderten Emissionen die 1,5-°C-Grenze vor 2030 überschreiten und bis 2035 auf 1,7 °C oder mehr ansteigen wird. Selbst drastische Reduktionen wären erforderlich, um Schadensgrenzen zu halten, doch bei Business as usual wird dies unmöglich.
Prognosen bei Status quo
Forscher berechnen eine langfristige Erwärmung von über 1,5 °C bereits jetzt, mit hoher Wahrscheinlichkeit vor 2030. Ohne Emissionssenkungen bauen Treibhausgase sich langsam ab, sodass irreversible Effekte wie Eisschmelze und Meeresspiegelanstieg Jahrhunderte andauern. Der IPCC und aktuelle Studien bestätigen, dass gleichbleibende Emissionen katastrophale Überschreitungen garantieren.
Rechtliche und wissenschaftliche Lage
Der Internationale Gerichtshof hat 2025 Staaten verpflichtet, ambitionierten Klimaschutz umzusetzen, doch bei fehlender Umsetzung bleibt der Trend ungebremst. Experten warnen, dass nur eine Halbierung der Emissionen bis 2035 eine Chance auf Begrenzung bietet – unrealistisch ohne Systemwechsel. Der Klimawandel lässt sich verlangsamen, aber nicht stoppen, wenn fossile Energien dominieren.
Nachtrag 18.12
Im Jahr 2024 deckten erneuerbare Energien etwa 20 Prozent des gesamten Primärenergieverbrauchs in Deutschland, einschließlich Strom, Wärme, Verkehr und Flugkraftstoffen.
Stromanteil
Erneuerbare Energien machten rund 55 bis 62 Prozent des Bruttostromverbrauchs aus, je nach Berechnungsgrundlage (z. B. BDEW: 55%, Fraunhofer ISE: 62,7% Nettostromerzeugung).
Gesamtenergieverbrauch
Der Primärenergieverbrauch betrug etwa 10.478 Petajoule, wovon erneuerbare Energien 582 Terawattstunden (ca. 20
Sektorale Unterschiede
Im Verkehrssektor (inkl. Flüge) und bei Wärme lag der Anteil erneuerbarer Energien deutlich niedriger als im Strombereich, was den Gesamtanteil dämpft.