Viel spricht dafür, dass es sich bei der aktuellen Weltwirtschaftskrise nicht nur um eine der einigermaßen regelmäßigen Konjunkturkrisen oder Rezessionen handelt. Die Ökonomen nehmen nicht nur hierzulande zunehmend das Wort Stagnation in den Mund. In Deutschland betrug das offiziell gemessene »Wachstum« des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2023 minus 0,1 Prozent und dürfte auch im sich gerade verabschiedenden 2024 etwa diese Nullgröße erreicht haben. Für das kommende Jahr rechnen Wirtschaftsforscher weiterhin nicht mit einem Wachstum.
Einige errechnen ja ein Wachstum vom 0,5 Prozent und das wird bereits jetzt bejubelt. Ob das zu früh ist? Zur Politik gehört ja auch der Optimismus.
So wie in jeder Religion. Wir sollen glauben. Denn der versetzt Berge.
Da gab es mal früher diese schwachsinnige Werbung einer Firma für Kreditkarten. Dort wurde immer am Ende des Spots gesagt: Bezahlen Sie mit ihrem guten Namen.
So wie es aussieht, fallen unsere Fachleute und Politiker auf ihre eigene Werbung herein. Nur mit dem guten Namen bezahlen? Das funktioniert nur für den Augenblick. Irgendwann will jemand Geld sehen.
Darum verteilt doch die EU kistenweise Geld, damit die Empfänger einkaufen können. Dass die sich damit immer weiter verschulden, sich völlig abhängig machen und auf Forderungen aus Brüssel ihr Vermögen verramschen müssen, geplantes Schicksal.
Aber es stimmt schon. Irgendwer muss die Produktion ja kaufen. Wer das eigene Volk finanziell immer kürzer hält stößt eben irgendwann an die Grenze. Dann ist so ein kleiner Krieg immer sehr hilfreich. Das wird immer nötiger, wenn plötzlich ein neuer Mitspieler auf dem Markt erscheint. Einer, der nicht primär die heimischen Aktionäre bedienen muss um selbst zu überleben.
Die Folgen sehen wir eben. Es wird immer schwerer, uns die Überlegenheit unseres Systems zu beweisen.
Wer überlebt? Der kurzfristige Erfolg an der Börse oder der längere Atem?
»Die beginnende Wirtschaftskrise wurde verschärft durch den 2021 einsetzenden Anstieg der Energiepreise, der in eine allgemeine Teuerung mündete, auch Inflation genannt. Die steigenden Preise für Erdöl und Erdgas waren durch politische Maßnahmen (Sanktionen und Krieg) gegen einige große Produzentenländer (Venezuela, Irak, Libyen, Iran) verursacht worden. Der intensivierte Wirtschaftskrieg gegen Russland verschlimmerte die Lage im Frühjahr 2022. Energierohstoffe, besonders Rohöl werden in der industriellen Produktion, beim Transport, bei der Stromproduktion und in der Landwirtschaft überall gebraucht. Und sie beanspruchen zum Heizen und Transport große Teile des Budgets der Endkonsumenten. Inmitten der Überproduktion herrschte Knappheit. Die Inflation stieg bis ins Jahr 2023 fast weltweit stark an und gab im vergangenen Jahr dank der Nachfrageschwäche beim Endverbraucher im vergangenen Jahr wieder nach. Bei sinkenden Realeinkommen kommt im aktuellen Kapitalismus kein Aufschwung zustande.«
Ach ja die Energiepreise.
Da wurde uns die Globalisierung als goldene Zukunft verkauft. Jeder ist irgendwie von jedem abhängig. Und dann arbeiten unsere Fachleute plötzlich mit Sanktionen und Boykotten. Hauptsache diese Fachleute werden gut bezahlt.
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Viel spricht dafür, dass es sich bei der aktuellen Weltwirtschaftskrise nicht nur um eine der einigermaßen regelmäßigen Konjunkturkrisen oder Rezessionen handelt. Die Ökonomen nehmen nicht nur hierzulande zunehmend das Wort Stagnation in den Mund. In Deutschland betrug das offiziell gemessene »Wachstum« des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2023 minus 0,1 Prozent und dürfte auch im sich gerade verabschiedenden 2024 etwa diese Nullgröße erreicht haben. Für das kommende Jahr rechnen Wirtschaftsforscher weiterhin nicht mit einem Wachstum.
Einige errechnen ja ein Wachstum vom 0,5 Prozent und das wird bereits jetzt bejubelt. Ob das zu früh ist? Zur Politik gehört ja auch der Optimismus.
So wie in jeder Religion. Wir sollen glauben. Denn der versetzt Berge.
Da gab es mal früher diese schwachsinnige Werbung einer Firma für Kreditkarten. Dort wurde immer am Ende des Spots gesagt: Bezahlen Sie mit ihrem guten Namen.
So wie es aussieht, fallen unsere Fachleute und Politiker auf ihre eigene Werbung herein. Nur mit dem guten Namen bezahlen? Das funktioniert nur für den Augenblick. Irgendwann will jemand Geld sehen.
Darum verteilt doch die EU kistenweise Geld, damit die Empfänger einkaufen können. Dass die sich damit immer weiter verschulden, sich völlig abhängig machen und auf Forderungen aus Brüssel ihr Vermögen verramschen müssen, geplantes Schicksal.
Aber es stimmt schon. Irgendwer muss die Produktion ja kaufen. Wer das eigene Volk finanziell immer kürzer hält stößt eben irgendwann an die Grenze. Dann ist so ein kleiner Krieg immer sehr hilfreich. Das wird immer nötiger, wenn plötzlich ein neuer Mitspieler auf dem Markt erscheint. Einer, der nicht primär die heimischen Aktionäre bedienen muss um selbst zu überleben.
Die Folgen sehen wir eben. Es wird immer schwerer, uns die Überlegenheit unseres Systems zu beweisen.
Wer überlebt? Der kurzfristige Erfolg an der Börse oder der längere Atem?
»Die beginnende Wirtschaftskrise wurde verschärft durch den 2021 einsetzenden Anstieg der Energiepreise, der in eine allgemeine Teuerung mündete, auch Inflation genannt. Die steigenden Preise für Erdöl und Erdgas waren durch politische Maßnahmen (Sanktionen und Krieg) gegen einige große Produzentenländer (Venezuela, Irak, Libyen, Iran) verursacht worden. Der intensivierte Wirtschaftskrieg gegen Russland verschlimmerte die Lage im Frühjahr 2022. Energierohstoffe, besonders Rohöl werden in der industriellen Produktion, beim Transport, bei der Stromproduktion und in der Landwirtschaft überall gebraucht. Und sie beanspruchen zum Heizen und Transport große Teile des Budgets der Endkonsumenten. Inmitten der Überproduktion herrschte Knappheit. Die Inflation stieg bis ins Jahr 2023 fast weltweit stark an und gab im vergangenen Jahr dank der Nachfrageschwäche beim Endverbraucher im vergangenen Jahr wieder nach. Bei sinkenden Realeinkommen kommt im aktuellen Kapitalismus kein Aufschwung zustande.«
Ach ja die Energiepreise.
Da wurde uns die Globalisierung als goldene Zukunft verkauft. Jeder ist irgendwie von jedem abhängig. Und dann arbeiten unsere Fachleute plötzlich mit Sanktionen und Boykotten. Hauptsache diese Fachleute werden gut bezahlt.
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