Nachfrage nach Ratenkrediten deutlich gestiegen. Familien mit Kindern können sich laut Umfrage vielfach nicht mehr das Allernötigste leisten
»Die Zahl derer, die mittlere und größere Anschaffungen auf Pump tätigen, ist in den zurückliegenden Krisenjahren kontinuierlich gestiegen. Ratenkredite seien in Deutschland »immer beliebter«, schrieb unlängst das Handelsblatt. So lässt sich beschönigen, was wohl in vielen Fällen einen Notstand beschreibt. Im Vorjahr überschritt die Nachfrage erstmals die Marke von zehn Millionen neu abgeschlossenen Verträgen, wie eine aktuelle Auswertung der Wirtschaftsauskunftei Schufa ergab. Vermehrt werden demnach Kleinkredite von unter 1.000 Euro vergeben. Sie machen inzwischen fast die Hälfte des Gesamtaufkommens aus; 2020 hatte ihr Anteil noch rund ein Fünftel betragen. Verbraucherschützer warnen seit längerem vor der Entwicklung.
Zum »Boom« beim Verschulden passt auch diese Neuigkeit: Nach einer am Dienstag vorgestellten Forsa-Erhebung im Auftrag der Organisation »Save the Children« bangen Familien zunehmend um ihre finanzielle Zukunft. Befragt wurden im August knapp über 1.000 Eltern von minderjährigen Kindern. Mit Blick auf die kommenden zwölf Monate äußerten sich 25 Prozent besorgt, dass sie ihre Grundbedürfnisse – Heizung, Wohnen, Kleidung, Nahrung – nicht oder nicht mehr ausreichend decken können. Treiber des Pessimismus ist offenbar der Kurs der Bundesregierung. Bei einer im Inhalt identischen Umfrage vor der Bundestagswahl bekannten sich »nur« 15 Prozent zu entsprechenden Ängsten.....«
Von Politikern gab es ja über Waschlappen und anderen lächerlichen Vorschlägen auch Beschimpfungen über "Anspruchsdenken" und Verweise an die Tafeln keinerlei Hilfen. Die drohen nur.
Das nennt sich Sozialstaat, auf den wir doch so stolz sind.
Deutschland auf dem Weg zum Drittweltland.
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Nachfrage nach Ratenkrediten deutlich gestiegen. Familien mit Kindern können sich laut Umfrage vielfach nicht mehr das Allernötigste leisten
»Die Zahl derer, die mittlere und größere Anschaffungen auf Pump tätigen, ist in den zurückliegenden Krisenjahren kontinuierlich gestiegen. Ratenkredite seien in Deutschland »immer beliebter«, schrieb unlängst das Handelsblatt. So lässt sich beschönigen, was wohl in vielen Fällen einen Notstand beschreibt. Im Vorjahr überschritt die Nachfrage erstmals die Marke von zehn Millionen neu abgeschlossenen Verträgen, wie eine aktuelle Auswertung der Wirtschaftsauskunftei Schufa ergab. Vermehrt werden demnach Kleinkredite von unter 1.000 Euro vergeben. Sie machen inzwischen fast die Hälfte des Gesamtaufkommens aus; 2020 hatte ihr Anteil noch rund ein Fünftel betragen. Verbraucherschützer warnen seit längerem vor der Entwicklung.
Zum »Boom« beim Verschulden passt auch diese Neuigkeit: Nach einer am Dienstag vorgestellten Forsa-Erhebung im Auftrag der Organisation »Save the Children« bangen Familien zunehmend um ihre finanzielle Zukunft. Befragt wurden im August knapp über 1.000 Eltern von minderjährigen Kindern. Mit Blick auf die kommenden zwölf Monate äußerten sich 25 Prozent besorgt, dass sie ihre Grundbedürfnisse – Heizung, Wohnen, Kleidung, Nahrung – nicht oder nicht mehr ausreichend decken können. Treiber des Pessimismus ist offenbar der Kurs der Bundesregierung. Bei einer im Inhalt identischen Umfrage vor der Bundestagswahl bekannten sich »nur« 15 Prozent zu entsprechenden Ängsten.....«
Von Politikern gab es ja über Waschlappen und anderen lächerlichen Vorschlägen auch Beschimpfungen über "Anspruchsdenken" und Verweise an die Tafeln keinerlei Hilfen. Die drohen nur.
Das nennt sich Sozialstaat, auf den wir doch so stolz sind.
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