Gegen die Wagenburgmentalität
Berlin: Journalisten diskutieren in der jW-Maigalerie über das »EU-Wahrheitsregime«
Die Devise hoheitlicher Informationspolitik lautet: Wissen ist Macht – Nichtwissen macht gefügig. Im Ringen um Hegemonie bemühen sich allerlei Souveräne darum, ihre Narrative durchzusetzen. Wenn die herkömmlichen Propagandamittel dafür nicht mehr ausreichen, wird wie zuletzt von der EU auf geradezu diktatorische Mittel zurückgegriffen. »EU-Wahrheitsregime kontra Pressefreiheit« lautete der Titel einer gutbesuchten Veranstaltung am Donnerstag abend in der Maigalerie der jungen Welt. Es ging um die Sanktionierung von deutschen Journalisten durch die Russland-Sanktionsliste der EU und die Folgen für die Pressefreiheit.
Darüber muss sich jeder seine eigene Meinung bilden.
Und Journalisten sind quasi gezwungen, die vorgegebene Melodie zu flöten.
Denn sonst werden sie nicht mehr zur Bundespressekonferenz eingeladen.
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Berlin: Journalisten diskutieren in der jW-Maigalerie über das »EU-Wahrheitsregime«
Die Devise hoheitlicher Informationspolitik lautet: Wissen ist Macht – Nichtwissen macht gefügig. Im Ringen um Hegemonie bemühen sich allerlei Souveräne darum, ihre Narrative durchzusetzen. Wenn die herkömmlichen Propagandamittel dafür nicht mehr ausreichen, wird wie zuletzt von der EU auf geradezu diktatorische Mittel zurückgegriffen. »EU-Wahrheitsregime kontra Pressefreiheit« lautete der Titel einer gutbesuchten Veranstaltung am Donnerstag abend in der Maigalerie der jungen Welt. Es ging um die Sanktionierung von deutschen Journalisten durch die Russland-Sanktionsliste der EU und die Folgen für die Pressefreiheit.
Darüber muss sich jeder seine eigene Meinung bilden.
Und Journalisten sind quasi gezwungen, die vorgegebene Melodie zu flöten.
Denn sonst werden sie nicht mehr zur Bundespressekonferenz eingeladen.
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